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Wer steigt da eigentlich noch durch? Wenn man sich im Supermarkt vor ein Regal mit Ware stellt, und die vielen Namen auf den Produkten sieht, weiß man dann eigentlich noch, welcher Hersteller dahinter steckt? Die Multimarkenstrategien vieler Unternehmen sorgen für einen Markendschungel, bei dem der Endverbraucher auf der Strecke bleibt. Hier überbietet der hausgemachte Wettbewerb die Transparenz auf den Märkten und führt eher zu einer Verwirrung als zu einer Abhebung von der Konkurrenz.
Aber anscheinend geht ein Umdenken durch die Industrie. Bernd M. Michael schreibt für die Zeitschrift Absatzwirtschaft, dass die enormen Kosten der Markenbewirtschaftung und die erschöpfte Merkfähigkeit der Konsumenten zum Handeln auffordern. Der Weg scheint weg von der Monomarke zur Dachmarke zu gehen. Der Weg dort hin ist für die Unternehmen steinig: Ab in die Werkstatt und an die Wertanalyse der Marken, ab ans Produktportofolio. Ein langer Arbeitsprozess, der sich aber zu lohnen scheint, wie Beispiele mit Nivea, Odol, Milka oder Bild beweisen. Und auch der Markentransfer, der nur mit einem starken Marke zu schaffen ist und zur Kategorie-Kompetenz führen soll, wird mit dem Ipod aus dem Hause Apple belegt.

Aber Vorsicht ist geboten: Ca. 80 % aller Marken-Transfer-Versuche sind Flops und gut ein Drittel aller line extensions werden wieder zurückgezogen.

Bernd M. Michael spricht hier die Kombination aus Dach- und Submarke an, mit der die Risiken minimiert werden können. Image und Qualität können transferiert werden und auch der Konsument weiß wieder, was er kauft.
Der ganze, interessante Bericht zum nachlesen: absatzwirtschaft.de

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