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Archiv für Mai 2005

Einfach nur eine kurze Zwischenfrage: Wie weit haben wir Deutschen das Thema Marketing-Services und Dienstleistung verstanden, und wie weit erstrecken sich die Künste der ausführenden Organe, wenn es sich nicht um die gewünschte Zielgruppe handelt?

Hintergrund: Eine Frau mit fragendem Gesicht in einer Filiale eines bekannten deutschen Unternehmens in der Automobil-Zubehörbranche.
Fazit: Geschickte Umgehung der eventuellen längeren Beratung mit Nichtbeachtung der Kundschaft – eine geschlagene halbe Stunde Wartezeit ohne ein freundliches Hallo hinter dem Tresen des nur leicht gefüllten Verkaufsraumes.
Endergebnis: Verlassen des Geschäftraumes der zielgruppenfremden Bedarfsträgerin ohne Kauf und somit ohne Umsatz.

In dem Sinne, dieses Geschäft hat nur eine Marketing-Philosophie:
„Bei uns steht der Kunde im Mittelpunkt – also immer im Weg“.

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Wer steigt da eigentlich noch durch? Wenn man sich im Supermarkt vor ein Regal mit Ware stellt, und die vielen Namen auf den Produkten sieht, weiß man dann eigentlich noch, welcher Hersteller dahinter steckt? Die Multimarkenstrategien vieler Unternehmen sorgen für einen Markendschungel, bei dem der Endverbraucher auf der Strecke bleibt. Hier überbietet der hausgemachte Wettbewerb die Transparenz auf den Märkten und führt eher zu einer Verwirrung als zu einer Abhebung von der Konkurrenz.
Aber anscheinend geht ein Umdenken durch die Industrie. Bernd M. Michael schreibt für die Zeitschrift Absatzwirtschaft, dass die enormen Kosten der Markenbewirtschaftung und die erschöpfte Merkfähigkeit der Konsumenten zum Handeln auffordern. Der Weg scheint weg von der Monomarke zur Dachmarke zu gehen. Der Weg dort hin ist für die Unternehmen steinig: Ab in die Werkstatt und an die Wertanalyse der Marken, ab ans Produktportofolio. Ein langer Arbeitsprozess, der sich aber zu lohnen scheint, wie Beispiele mit Nivea, Odol, Milka oder Bild beweisen. Und auch der Markentransfer, der nur mit einem starken Marke zu schaffen ist und zur Kategorie-Kompetenz führen soll, wird mit dem Ipod aus dem Hause Apple belegt.

Aber Vorsicht ist geboten: Ca. 80 % aller Marken-Transfer-Versuche sind Flops und gut ein Drittel aller line extensions werden wieder zurückgezogen.

Bernd M. Michael spricht hier die Kombination aus Dach- und Submarke an, mit der die Risiken minimiert werden können. Image und Qualität können transferiert werden und auch der Konsument weiß wieder, was er kauft.
Der ganze, interessante Bericht zum nachlesen: absatzwirtschaft.de

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Wir sprechen oft von “Marke”, ohne dies teilweise genau zu definieren. Eine Marke dient zur Identifikation eines Produktes und soll eine klare Differenzierung gegenüber Konkurrenzprodukten ermöglichen. Die Aufgabe der Marke ist somit die Unterscheidung, Identifikation und Differenzierung des eigenen Produktes von der Konkurrenz.

Der “BRAND NAME” ist der ansprechbare Teil einer Marke, das “BRAND MARK” – das Markenzeichen – ein Symbol, eine Grafik oder eine bestimmte Schreibweise eines Produktes.

Wann kann man überhaupt von einer Marke sprechen, was macht sie aus?
Von einem Markenartikel spricht man, wenn folgende Merkmale vorliegen:


  • Markierung

  • gleichbleibende Qualität

  • gleichbleibende Quantität

  • gleiche Aufmachung

  • überregionaler Vertrieb

  • Verbraucherwerbung

  • hoher Bekanntheitsgrad


Und warum macht man das?

  • Die Marke ermöglicht eine Herausstellung des eigenen Produktes aus der Masse des Angebots

  • Die Markenbildung führt zu einer Heterogenisierung des Produktangebotes am Markt

  • Mit der Marke kann man eine Produktpersönlichkeit und ein eigenständiges Profil aufbauen

  • Aufbau einer Markenbindung und Markentreue bei Kunden

  • Ein Artikel einer bekannten Marke bietet mehr preispolitischen Spielraum

  • Der Markenartikel bietet eine gewisse Leitfunktion und Orientierungshilfe für den Kunden

  • Die Marke ermöglicht eine produktspezifische und zielgruppengerechte Werbung


Beim Suchen zum Thema Marke im Internet bin ich auf eine interessante Seite gestoßen:

http://medialine.focus.de/PM1D/PM1DB/PM1DBE/pm1dbe.htm

Hier kann man die Geschichte von verschiedener Markennamen verfolgen, zum Beispiel von Milka oder Nivea, oder Müllermilch oder Zewa.

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nachdem ein Großteil meiner Familie nun schon “bloggt”, möchte ich endlich nachziehen und das Medium dafür nutzen, womit ich mich in meiner Freizeit zurzeit am meisten beschäftigen muss.
Mit Marketing, denn ich bin mitten in einer Weiterbildung zur Fachkauffrau für Marketing und habe gemerkt, dass die Bücher einfach viel zu theoretisch sind.
Ich wollte für mich selbst eine Kombi aus Theorie und Praxis schaffen, und habe mir gedacht, vielleicht interessiert es ja noch einen. Vielleicht gibt es noch jemand, der sich mit den gleichen Thematiken auseinander setzen möchte oder muss.
Vielleicht kann ich aber auch dem ein oder anderem hier ein paar Tips für die Praxis geben.

Ich werde immer mal durch die Internetseiten zum Thema Marketing, Werbung, Vertrieb und PR stöbern, und all das, was ich interessant finde, hier einbringen.

In dem Sinne:

Marketing ist die Schlitzohrigkeit,


  • Marketing ist die Schlitzohrigkeit,

  • Leuten Dinge anzudrehen,

  • die sie nicht brauchen,

  • aber mit Geld bezahlen sollen, dass sie nicht haben,

  • um Leuten zu imponieren,die sie nicht mögen.


Grüße
Renate

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