Portfolio-Analysen, Teil II, SWOT Analyse
Geschrieben von: Renate in Marketing allgemein, Marktforschung | wong it!Ein wichtiges Mittel für die Positionierung ist die SWOT Analyse. Bei dieser Methode werden interne und externe Faktoren beurteilt und ausgewertet:
- Interne Analyse:
- Stärke (Strength)
- Schwäche (Weakness)
- Externe Analyse:
- Chance (Opportunity) - ein Markt (ein Kundenbedürfnis), den (das) das Unternehmen befriedigen kann
- Bedrohung (Threat) - ungünstige Trends und Entwicklungen im Umfeld des Unternehmens, z.B. Bedrohung durch einen Mitbewerber, durch schlechte Konjunktur etc.
In formaler Form gesehen ist die SWOT Analyse eine Chancen-Risiko-Matrix, die in der senkrechten Achse die Zeit anstatt der Wahrscheinlichkeit aufweißt.
Den Kern der SWOT-Analyse bilden die Fragen, die darauf abzielen, ein Bild des gegenwärtigen Unternehmens mit seinen Entwicklungsmöglichkeiten zu entwerfen. Folgende Fragen liefern einen Anhaltspunkt für das konkrete Vorgehen:
Stärken (Strengths) - interne Faktoren
- Auf welche Ursachen sind vergangene Erfolge zurückzuführen?
- Welches sind die Chancen der eigenen Unternehmung in der Zukunft?
- Welche Synergiepotenziale liegen vor, die mit neuen Strategien stärker genützt werden können?
Schwächen (Weaknesses) - interne Faktoren
- Welche Schwachpunkte gilt es auszubügeln und künftig zu vermeiden?
- Welches Produkt ist besonders umsatzschwach?
Chancen (Opportunities) - externe Faktoren
- Welche Möglichkeiten stehen offen?
- Welche Trends gilt es zu verfolgen?
Gefahren (Threats) - externe Faktoren
- Welche Schwierigkeiten hinsichtlich der gesamtwirtschaftlichen Situation oder Markttrends liegen vor?
- Was machen die Wettbewerber?
- Ändern sich die Vorschriften für Job, Produkte oder Serviceleistungen?
- Bedroht ein Technologiewechsel die Stellung?














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