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Public Relations sind das Verhalten und die Gesamtheit der bewussten, geplanten und dauernden Bemühungen, in der Öffentlichkeit Verständnis und Vertrauen aufzubauen und zu fördern.
Und dies gilt nicht nur für die „Großen“. Auch eine „One-Man-Show“ sollte bedenken, dass ein großer Bekanntheitsgrad mit entsprechendem Image einen gewissen Grundumsatz bildet, der die Existenz retten kann. Eine gute PR bilden den Nährboden für jede Unternehmenstätigkeit. Sie schafft Bekanntheit, Akzeptanz und Vertrauen.

Ein Unternehmen steht nicht nur seinen Kunden gegenüber. Im Umfeld des Unternehmens gibt es diverse Zielgruppen, auf die die Öffentlichkeitsarbeit zugeschnitten werden muss, z. B.

  • die Medien – Printmedien, elektronische Medien, Nachrichtenagenturen
  • die Behörden – Gemeinde, Justizbehörden, parlamentarische Kommissionen, etc.
  • die Ausbildungsstätten – Hochschulen/Unis, Berufsschulen, etc.
  • die Interessengruppen – Gewerkschaften, Konsumentenorganisationen, etc.
  • die interne Zielgruppe – Mitarbeiter, Unternehmensleitung, Direktoren, etc.
  • die Handelspartner – Kunden und Lieferanten
  • die Konkurrenz
  • die Finanzpartner
  • die öffentliche Meinung – Vereine und Verbände, Organisationen, Kirchen, Künstler, etc.

Mit Public Relations will ein Unternehmen die Öffentlichkeit:

  • über sich, seine Produkte, seine Produktionsverfahren, seine Probleme, usw. informieren
  • Beziehungen herstellen
  • Anerkennung für bestimmte Maßnahmen finden

Ziele der Public Relations:

  • Vertrauen gewinnen und festlegen
  • um Verständnis werben
  • das Image pflegen und verbessern

Grundsätzlich ist Öffentlichkeitsarbeit ein langfristiges und dauerhaftes angelegtes Instrument. Einmal im Jahr eine Pressemeldung raus zu geben bringt genauso wenig wie am laufenden Band Pressemitteilungen zu produzieren. Aber vor allem ist eins wichtig bei guter PR: Die Wahrheit, die Ehrlichkeit. Übertreibungen bei den Aussagen zur Fähigkeit des Unternehmens, bei den Leistungen oder Alleinstellungsmerkmalen erkennen die Kunden und andere Zielgruppen sofort. Entpuppt sich das vom Unternehmen gezeichnete Bild als krasses Gegenteil zur der Realität, strafen die Kunden schnell mit Abwendung.

Somit muss jede Art von Unternehmenskommunikation folgende Grundsätze entahlten:

  • Wahrheit
  • Offenheit
  • Informationsbereitschaft
  • Informativität
  • Sachlichkeit
  • Klarheit
  • Übereinstimmung von Wort und Tat

Früher war der Leitsatz der PR: „Tue Gutes und rede darüber“. Die Public Relations soll mehr leisten, sie sollte ein ständiger Dialog mit den Zielgruppen sein. Daraus haben sich zwei Hauptkomponenten entwickelt.

Dies ist zum einen das öffentlichkeitswirksame Verhalten: Wie müssen wir uns verhalten, damit wir als Unternehmen Erfolg haben.

Die zweite Komponente ist die Information: Wie informieren wir unsere Zielgruppen.

Und wie sage ich es? Wie gebe ich die Informationen weiter? Folgende Kriterien sollte eine Pressemitteilung erfüllen, damit sie bei den Medien Beachtung findet:

  • Die Information muss interessant und vor allem aktuell sein.
  • Die Information muss sachlich richtig und vollständig sein (was, wann, wer, wo, wie, warum?)
  • Die Information muss klar und deutlich sein.
  • Die Information sollte benutzerfreundlich sein (zielgruppengerecht).
  • Die Information sollte nicht formlos abgeschickt werden (Ansprechpartner!).

Entwicklung eines PR-Konzeptes: Folgt

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Eine Antwort zu “Public Relations, nicht nur für die Großen, Teil I”

  1. marketingfun.net » Blog Archive » Public Relations, Teil II, PR-Konzept sagt:

    [...] Fortsetzung zu Teil 1 [...]

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