FireStats wurde nicht in die Datenbank installiert

In den letzten Tagen ging wieder ein Thema durch die Fachpresse: “Kundenmagazine”.

Anscheinend entdecken nun nach den großen Unternehmen auch kleinere Betriebe den Vorteil dieser professionellen Kundenkommunikation. Das zeigt auch die neue Zahl der Einreichungen beim BCP - Best of Corporate Publishing. Im letzten Jahr wurden 515 Kundenmagazine eingereicht, dieses Jahr sind es schon 537 Stück.

Für den Mittelstand heisst es hier aber noch an der Qualität arbeiten. Teilweise sind es doch recht peinliche Blättchen, die den Kunden ins Haus flattern. Und das nicht nur vom Aufbau, sondern auch vom Inhalt. Selbstbeweihräucherung und die völlige Nichtbeachtung der eigentlichen Kundenbedürfnisse sind hier die häufigsten Fehler. Viele der Kundenmagazine sind einfach nicht innovativ genug oder arbeiten mit völlig falschen Konzepten - so Jens de Buhr, Geschäftsleiter des Hamburger CP Dienstleisters JDB. Und ein weiteres Manko: Kundenmagazine sollten professionell aufgebaut sein. In Eigenregie kann Corporate Publishing in die Hose gehen. Reine Inhouse-Lösungen rechnen sich nicht, sie binden die Mitarbeiter zu sehr und diese sind auch oft damit überfordert. Wer also schon in diese Art der Kommunikation investieren will, sollte nicht am falschen Ende sparen. Wer rechnen muss, der sollte lieber am Umfang als an der Qualität sparen: gedruckte Newsletter oder auch Online-Newsletter sind da eine gute Alternative, um Präsenz und Kompetenz zu zeigen. In der CP-Branche gelten Preise pro Seite zwischen 500 und 1500 Euro als normal, dazu kommen dann noch die Kosten für den Druck.
Wer sich über Text- und Bildhonorare informieren möchten, dem steht unter www.mediafon.net eine umfangreiche Datenbank zur Verfügung. Manche Angaben sind allerdings etwas mit Vorsicht zu genießen, wenn man mal genauer reinschaut. Aber eine grobe Info ist es sicherlich.

Was kann sonst noch davon abhalten, seine Kunden ständig über neue Entwicklungen im Unternehmen zu informieren? Anscheinend glauben viele Marketingverantwortliche nicht, dass sie genügend Stoff für regelmäßige Berichte haben. Aber dabei gibt es doch so viele kleine positiven Veränderungen, die nach außen getragen werden können. Aber auch hier ist der Grundsatz der Wahrheit zu beachten -> Halbwahrheiten und Übertreibungen können genau das Gegenteil bewirken. Und wenn das Material mal nicht ausreicht, kann es auch mit Produktangeboten gefüllt werden.
Einige Unternehmen verstehen ihr Kundenmagazin aber nicht nur als unternehmenbezogene Info. Hier werden auch Branchennews eingebunden, so dass aus dem Kundenmagazin eine Fachzeitschrift wird.

___These icons link to social bookmarking sites where readers can share and discover new web pages.
  • del.icio.us
  • De.lirio.us
  • digg
  • Furl
  • NewsVine
  • blinkbits
  • YahooMyWeb
  • Shadows
  • Reddit
  • BlinkList
  • Spurl
  • blogmarks

Hinterlasse einen Kommentar

FireStats iconPowered by FireStats