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Archiv für August 2005

Selbst in den USA wird diese Seite schon besucht, hier der Beweis, vor ein paar Wochen im Apple Shop in Manhattan gesichtet.

Und damit der Beweis, Marketingfun goes Mac…. wie lange wird es noch dauern?

Apple Shop Soho Manhattan

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Marketing mit kleinen Kosten und effektiver Wirkung: Das ist eine ansprechende und zielgruppengerechte Schaufensterdekoration.
In Innenstädten und Einkaufszentren sind sie allgegenwärtig und wollen zum Kauf von Produkten bewegen. Doch wovon genau läßt sich der Kunde dazu verleiten, nach einem Blick ins Schaufenster auch den Weg in das Geschäft zu finden.

Das Schaufenster hat zwei Funktionen: kognitiv und emotional.
Die kognitive Funktion basiert auf der Information, die mit dem Schaufenster an den Konsumenten herangetragen wird. Hier zählen die Produkte, die Eigenschaften und/oder die Preise.
Auf der anderen Seite wird die emotionale Funktion mit Beleuchtung, Farben und Dekorationselementen. Mit einer geschickten Dekoration kann man nicht nur das Interesse und das Bedürfnis an dem Produkte wecken, sondern auch gezielt an den Zusatznutzen appelieren und diesen mit für die Kaufentscheiden des Konsumten nutzen.
Untersuchungen haben ergeben, dass die Emotion überwiegen und der Kunde somit positiv beeinflusst werden kann. Dabei ist es wichtig, dass der Konsument das Schaufenster positiv bewertet, denn:
Je positiver es empfunden wird, desto höher ist die Kaufbereitschaft, die beabsichtigte Einkaufszeit und der Kaufbetrag, den der Konsument bereit ist, auszugeben.

Ob es Schaufenster gefällt, hängt wiederum mit der Informationsrate zusammen:


  • der Neuartigkeit mit dem Überraschungseffekt und der Ungewohnheit der Dekoration

  • der klaren Struktur mit zusammenhängenden und gegliederten Gestaltungselementen

  • der Dynamik durch die Anzahl der ausgestellten Objekte, der Farbenvielfalt oder der sich bewegenden Elemente


Am meisten davon beeinflusst die Struktur den Kunden, das Geschäft zu betreten, gefolgt von der Dynamik. Neuartige Gestaltungselemente hingegen, die vom Konsumenten als unkonventionell oder unvertraut wahrgenommen werden, haben keinen positiven Einfluss auf das Kaufverhalten.

Bei der gesamten Dekoration ist auch eins wichtig: Zielgruppengerecht! Jede Kundengruppe hat seine spezifischen Vorlieben, und diese zu kennen und auszunutzen ist generell ein klarer Wettbewerbsvorteil, der zu dem noch die Kunden in den Laden ziehen kann.

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An jeder Ecke bekommt man inzwischen Kundenkarten. Doch die Plastik-Karte mit den vielen Leistungen schafft noch keine Bindung. Viele solche Programme verfehlen die Ziele, weil diese nicht klar definiert sind. Wenn die echten Bedürfnisse der Kunden nicht erkannt sind, ist das Programm zum Scheitern verurteilt.

Ein Ziel der Kundenkarten ist es, seine Kunden besser kennen zu lernen und somit zu segmentieren. Der Kunde soll ganz individuelle, also seinen Bedürfnissen entsprechende, Angebote erhalten. Hier spielen somit das Kundenwissen die bedeutenste Rolle, und diese Information muss der Benutzer des Kundenbindungssystem von sich preisgeben.
Ein großes Problem ist, dass oft die erhobenen Daten nicht effektiv genutzt werden. Nach einer Studie der Uni Essen setzen 60 Prozent von 32 Handelsunternehmen Kundenkarten ein, aber nur 25 Prozent werten diese Daten auch sinnvoll aus.
Ist der Kunde einmal bereit gewesen, einen Einblick in sein Privatleben zu geben, dann will er auch das Gefühl haben, dies nicht umsonst getan zu haben. Werden diese Daten dann gar nicht verwendet, kann dies als Vertrauensbruch gewertet werden.

Hat ein Unternehmen nicht die Möglichkeit, die Daten effektiv auszuwerten und zu verwerten, möchte es aber trotzdem ein Mittel der Kundenbindung einsetzen, bleibt hier noch die anonyme Treue-Karte. Bonuspunkte, die bei jedem Kauf die auf die Karte geklebt oder abgestempelt werden, sind eine kostengünstige Variante, die aber keine gezielte Marktbearbeitung erlaubt. Wichtig dabei ist, dass die Prämien auch erreichbar und ansprechend sein müssen. Mit einer Vergütung von 1,00 € nach dem Kauf von 20 Artikeln kann man heute wohl keinen Kunden mehr dazu bewegen, sich an das Unternehmen zu binden. Utopische Punkte-Systeme, für deren Erreichung unrealistische Umsätze gemacht werden müssen, haben die gleich Wirkung: Einfach verpufft im Nichts.

Eine weitere Möglichkeit, Kundenkarten einzusetzen, wenn die Mittel zur eigenen Entwicklung nicht reichen, ist die Kooperation mit anderen Unternehmen oder ggfs. die Anbindung an bestehenden Karten.

Bei allen Maßnahmen ist zu beachten, dass es mit der Entwicklung und Einführung der Karte nicht getan ist. Der Kunde muss weiter betreut werden. Bei jedem Kontakt einen optimalen und relevanten Eindruck machen, das ist das Ziel dieses Kundenbindungsprogrammes.

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