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Eine neue Studie belegt, dass die PR-Arbeit in den mittelständischen Firmen nicht so eingesetzt wird, wie sie könnte.

Das geht aus einer Studie der Frankfurter Initative Industrie-Kultur hervor. Aus den rund 1000 Unternehmen gaben 31 Prozent an, dass für sie Öffentlichkeitsarbeit eine Instrument der Werbung oder des Marketings ist, und keine Aufgabe der Geschäftsführung.

Immerhin betreiben ca. 94 Prozent PR, und sind sich somit der Wichtigkeit dieses Instrumentes bewusst. Aber oft liegt die Arbeit nicht in den entsprechend qualifizierten Händen.

Nur in jeder zweiten Firma wird die Öffentlichkeitsarbeit von der Geschäftsleitung betrieben. Bei einem Drittel untersteht diese Arbeit dem Marketing, bei 14 Prozent dem Vetrieb und bei 7 Prozent bei der Werbeabteilung. Weniger als ein Drittel der Unternehmen beschäftigen einen PR-Beauftragten.

Diese Tatsachen führen dazu, dass oft Botschaften mit wenig Originalität nach Außen gegeben werden und dementsprechend groß das Desinteresse der Medien ist. Über 80 Prozent liefern Produktinformationen und Allgemeines über das Unternehmen.
Dagegen stehen die Wünsche, mehr in der Presse vertreten zu sein. 44 Prozent der Befragten wären gerne häufiger in der Fachpresse, 37 Prozent sehen sich in der Fachpresse unterpräsentiert.

Die Forderung dazu von Richard Bachinger, Initiator der Befragung: “Man muss aufhören, Öffentlichkeitsarbeit mit Werbung zu verwechseln”.

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