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Archiv für November 2005

Die Universität in Köln hat untersucht, wie Kosumenten auf die Gestaltungselemente der Handelswerbung reagieren. Für die Studie “Zur Gestaltung von Einzelhandelswerbung” befragten Prof. Lothar-Müller Hagedorn, Dr. Marcus Schuckel und Dipl. Kfm. Klaus Helnerus 1.431 Konsumenten.

Und es ist erstaunlich, was trotz anderslautenden Stimmen herausgekommen ist:

Das Verbraucherinteresse an Handelsprospekten ist groß.
Ca. 47 Prozent der Konsumenten sehen sich selbst als Intensiv-Nutzer von Handelswerbung.

Besonders interessant bei dieser Studie fand ich folgende Facts:


  • Frauen nutzen Anzeigen und Prospekte häufiger als Männer

  • Ältere Konsumenten beschäftigen sich mehr damit als Jüngere

  • 68 Prozent der Konsumenten bilden sich hier Urteil über das werbende Unternehmen durch das persönliche Gefallen und die geweckten Emotionen des Prospektes

  • Für nur 32 Prozent der Verbraucher ist der Preis entscheidend

  • Das Urteil der Verbraucher über Prospekte hängt insbesondere davon ab, wie groß die Artikel abgebildet sind, wie viele und welche Produkte beworben werden


Weitere wichtige Ergebnisse:

Es ist wichtig, möglichst viele Artikel zu präsentieren. Die Verbraucher lehnen eher Prospekte mit wenigen Produkten ab. Besonders interessant finden Konsumenten Prospekte und Geschäfte als preisgünistig, wenn diese Artikel bewerben, für die sie ohnehin nur wenige Cent ausgeben.

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Trends, jeder jagt ihnen hinterher, so glaubt man. Aber wie reagieren die Menschen wirklich auf Trends. Wer kauft was, wann und warum. Und warum genau zu dem Zeitpunkt. Wer läßt sich sofort begeistern und wer wartet erstmal verhalten ab?

TNS Infrates hat das Einkaufsverhalten der Deutschen analysiert und dabei vier Typen identizifiziert (vorsichtig, jetzt kommt der Schlag mit den Fremdwörtern):


  • Der eigentliche Trendsetter

  • Der “Early Trendfollower”

  • Der “Late Trendfollower”

  • Der “Trendrejector”


Der Trendsetter kauft meist als erster, und agiert dann als Multiplaktor. Laut TNS Infratest gehören ca. 11 Prozent der Bevölkerung dieser Kategorie an.

Dicht hinter dem Trendsetter folgt der Early Trendfollower. Er läßt sich von den Neuheiten berichten und greift dann nach der positiven Empfehlung auch schnell zum Produkt. Zu dieser Gruppe gehören ca. 24 Prozent.

Erstmal einen Trend abwarten und gucken, bis er sich durchsetzt. Zu dieser Gruppe der Late Trendfollower gehören ca. 26 Prozent der Bevölkerung, die auch ganz bewusst auf Qualität achten.

Am längsten braucht der Trendrejector, um sich von einem Trend überzeugen zu lassen. Eigentlich kaufen die geschätzen 39 Prozent der Deutschen dann Produkte, die nicht mehr als Trend zu bezeichnen sind.

www.tns-infratest.com

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Daphne und AnneAuch hier muss mal Platz für Privates sein:

Neulich habe ich noch gezeigt, dass Marketingfun auch in New York gesichtet wurde, und jetzt muss ich hier zwei tolle Ladys aus New York und New Jersey “ablichten”.

Geklaut von Daphnes FlickR Seite: Zwei, die auszogen, um die Welt zu erobern und uns allen gezeigt haben, was Mut ist!

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Die Marketing-Strategie von Apple beschäftigt mich schon seid langem und immer wieder: Was möchte Apple mit dem Ipod erreichen.

Ich bin davon überzeugt, die Strategie heißt: Mehr Singles oder mehr Doppelverdiener schaffen, damit mehr Geld für Konsum da ist…

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Auch sehr interessant fand ich eine Kurzaufstellung über den gesellschaftlichen Wandel, die Entwicklungen in den kommenden fünf Jahren. Erschienen in der acquisa:

Knappheitsfaktor Zeit:
Zeit wird immer mehr ein Engpassfaktor. Produktlebenszyklen werden noch kürzer, und die Unternehmen müssen somit noch mehr Entscheidungen in immer kleiner werdenen Abständen fällen.
Die Konsumenten tragen dem Rechnung, in dem sie immer mehr nach zeitsparenden Produkten und Dienstleistungen greifen. Convenience Produkte haben Hochkonjunktur und die Bereitschaft, für guten Service zu zahlen, steigt an.

Wunsch nach Sicherheit:
Der Mensch wünscht sich in der immer komplexer und globaler werdenen Welt mehr Sicherheit und soziale Bindung. Der Retro-Trend unterstützt die Annahmen, dass sich die Menschen in der hektischen und schnellwandelnden Welt gerne auf Bekanntes stürzen. Ebenso wie bei den Trend im Marketing geht die Besinnung auf regionale Produkten und somit räumlicher Identität, Nähe und sozialen Kontakten.

Selfness-Trend:
Permante Selbstveränderung, danach strebt der Mensch. Berufliche und persönliche Weiterentwicklung werden noch wichtiger. Das heisst: Ratgeber, Biografien, Selbstmanagementbücher, E-Learning und andere Formen der Weiterbildung werden an Bedeutung gewinnen.

Biologisierung:
Aus dem Wellness-Trend wird sich der Biologisierung-Trend entwickeln. Als Entscheidungskriterien werden nicht mehr nur die gesunde Ernährung und ständige Bewegung gelten, sondern auch zunehmend die Beschaffenheit von Materialien.

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