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Jeden Monat landen mehr als eine Milliarde Werbe-Emails in den Postfächern der deutschen Internet-Nutzern. 40 Prozent davon sind Spam-Mails, also Massenmails ohne rückverfolgbare Webadressen. Dies hat eine Studie der GFK in Nürnberg ergeben.

Am Donnerstag und Freitag werden die meisten Werbemails verschickt, um die Kaufentscheidungen für das Wochenende zu beeinflussen.

Und wer verschickt die meisten Werbe-Mails?
Bei den seriösen Anbietern ist das der klassische Versandhandel wie Quelle und Tchibo mit 9.2 Prozent Anteil an allen Werbe-Emails. An zweiter Stelle stehen die Internetdienstleister wie GMX und web.de mit 7.4 Prozent. Deren Zielgruppe sind die Internet-User unter 30 Jahren. An dritter Stelle folgen dann mit 5.6 Prozent Verlage und Medien, gefolgt von PC-Software- und Elektronikanbietern mit 4.9 Prozent.

Generell entfallen laut der Studie mehr als zwei Drittel aller Werbekontakte auf Emails. Die Vorreiter hier ist die Telekommunikationsbranche, und ganz weit abgeschlagen ist die Versicherungsbranche. Hier liegt der Anteil der Werbe-Mails unter 4 Prozent.
Die gute “alte” adressierte Postwerbesendung hat danach einen Anteil von ca. 27 Prozent aller direkten Werbekontakte. Das Telefon ist dabei so gut wie abgeschlagen und spielt nur eine untergeordnete Rolle.

Stichprobengröße der Studie: 10.000 Menschen aus 4.500 Haushalten.

www.gfk.de

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