Archiv für Januar 2006

Die BBDO Sales und das Institut für Handelsforschung an der Universität zu Köln (IFH) haben eine neue Studie “Perfect Ager - Senioren am POS - zum Kaufverhalten der Zielgruppe 50+ durchgeführt. Dazu wurden 1.370 Senioren im Alter zwischen 50 und 89 Jahren zu ihrem Konsumverhalten unter besonderer Berücksichtigung der Branchen Lebensmittel, Kosmetik/Körperpflege und Automobil befragt.

Kernaussage daraus ist:
Konsumfreude, Einkaufsstättentreue, Markenbewusstsein und der Wunsch nach Beratung und Information zeichnen das Einkaufsverhalten der älteren Zielgruppe aus.

2030 wird jeder dritte Bundesbürger über 60 Jahre alt sein. Bisher haben Handel und Industrie die Bedürfnisse der Zielgruppe vernachlässigt bzw. nicht genügend angesprochen. Dabei ist gerade diese Zielgruppe besonders konsumfreudig: Die Perfect Ager kaufen marken- und qualitätsbewusst! Sie geben allein für Lebensmittel rund 100 Euro pro Woche aus.

Was muss bei der Zielgruppe 50+ beachtet werden? Die Perfect Ager müssen gemäß ihren Werten und Einstellungen angesprochen werden:

  • Ehrlichkeit
  • Zuverlässigkeit
  • Vertrauen

sind die großen Schlagworte in der Konsumwelt der Perfect Ager.

m Vergleich zu ihrer Elterngeneration ist die neue “ältere Zielgruppe” wohlhabender, mobiler, genussorientierter und aktiver. Viele fühlen sich deutlich jünger, als sie es sind. Ein Großteil der Perfect Ager möchte auch nicht als “alt” angesprochen werden.

Die Perfect Ager haben einen großen Anspruch an Informationen. Zeitunglesen und regelmäßig Fernsehen sind ganz oben auf der täglichen Aktivitätenliste. Dieses Informationsbedürfnis spiegelt sich auch beim Einkaufen wieder: Mehr als jeder Dritte (37 %) läßt sich beim shoppen gerne beraten. Und je älter die Personen werden, desto mehr spielt die Beratung bei der Kaufentscheidung eine Rolle.

Kurz gesagt:
Je besser die Einkaufsberatung, desto größer ist die Chance auf Umsatz der Perfect Ager.

In dieser Thematik liegt der große Wettbewerbsvorteil der Fachhändler: Beim Discounter wird nicht beraten.

Ein weiteres wichtiges Thema für Senioren ist die Markentreue: Rund 31,9 Prozent halten an “ihren” Marken fest. Und nicht nur an den Marken, sondern auch an den Einkaufsstätten: 41 Prozent bevorzugen Geschäfte, die sie gut kennen. Hierbei werden dann wiederum Geschäfte besonders präfenziert, die über eine große Auswahl verfügen und sich in zentraler Lage befinden.

Fazit der Studie:

  • Perfect Ager stellen trotz ihres steigenden Anteils an der Gesamtbevölkerung, ihrem Markenbewusstsein und ihrer Kaufkraft eine von Industrie und Handel oft vernachlässigte Zielgruppe dar. Durch einfache und gezielte Maßnahmen etwa bei der Laden- und Produktgestaltung sowie der Sortimentszusammenstellung könnten Perfect Ager erfolgreicher angesprochen werden.
  • Die älteren Zielgruppen sind zwar preisbewusst, aber auch qualitätsorientiert. So bevorzugen sie etwa bei Lebensmitteln frische Waren, bei Kosmetikartikeln probieren sie gerne Innovationen aus und beim Autokauf sind sie bereit, große Beträge auf den Tisch zu legen.
  • Der Wunsch nach mehr Service und Dienstleistungen ist groß. Besonders Verkaufsförderungsmaßnahmen am PoS sollten für Perfect Ager ausgebaut werden. Gerade in Premiumsegmenten ist der Wunsch nach persönlicher Beratung sehr hoch. Auch Abwechslung und Unterhaltungselemente beim Shopping kommen den Interessen dieser Zielgruppe entgegen.
  • Perfect Ager kaufen nur dort gerne ein, wo sie sich wohl fühlen. Eine angenehme Einkaufsatmosphäre ist deshalb unverzichtbar. Dazu gehören saubere, übersichtliche Ladenräume, gute Qualität von Produkten und die Berücksichtigung von Umweltaspekten.

Perfect Ager vereinen Kaufkraft und Kauflust, aber man muss sie gezielt und ihren Interessen entsprechend ansprechen. In der Kommunikation nimmt der PoS eine besondere Rolle ein, kann er doch dem Bedürfnis der Perfect Ager nach Information und Unterhaltung gleichermaßen nachkommen. Die Studie zeigt klar, dass noch erhebliches Umsatzpotenzial bei der älteren Zielgruppe aktiviert werden kann. Je früher Unternehmen hier handeln, desto größer wird der Effekt sein. Denn Perfect Ager sind treue Kunden”, kommentiert Peter Brügmann, CEO von BBDO Sales.

Quelle: www.bbdo.de

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Eine HP Studie von Anfang Januar ermutigt die Mittelständler, mehr Farbe in ihrer Kommunikation einzusetzen.

Unter Zuhilfenahme von Farbe und durch Einbinden mehrfarbiger Gestaltungselemente wird eine Botschaft dauerhafter vermittelt als durch den Einsatz reiner schwarz-weißen oder einfarbigen Elementen. Das ist das Ergebnis der Studie “Color Trends in the Corporate World” der Color Assocation of the United States im Auftrag von HP.

Die Studie weist nach, dass sich ein Unternehmen durch Farbe in ihren Marketing- und Kommunikationsmittel besser vom Wettbewerb abheben kann und somit eine stärkere Differenzierung erreicht.

Hier eine Kurzzusammenfassung der Studie:

  • Helligkeit und Intensität einer Farbe sind ausschlaggebend, wenn es darum geht, Angestellte oder Kunden zu einer bestimmten Handlung zu motivieren.
  • Die Basis effizienter Kommunikation ist Einfachheit - und Farbe spricht den Betrachter wesentlich direkter an als Worte oder Zahlen.
  • Moderne Farbtrends - wie Pinktöne, wässrige Blauschattierungen oder verschiedene Arten von Grün - vermitteln einen frischeren Zugang zum Corporate Design.
  • Mehrfarbige Graphikelemente verleihen einem Unternehmen Glaubwürdigkeit; die Verwendung hervorstechender Farben innerhalb dieser Elemente signalisiert, dass das Unternehmen die Bedürfnisse der Kunden versteht und sich an ihren Wünschen orientiert.
  • Die Nutzung verschiedenster Papiere und Medien bei der Produktion von Marketingmaterialien maximiert deren Wirkung.

Die KMU hat den Trend wohl erkannt, aber bisher noch nicht umgesetzt. Viele Unternehmen präsentieren sich weiterhin in schwarz/weiß oder blaue Farbtöne. Aber es gibt inzwischen Trends, auch verstärkt Grün, Rot oder Violett einzubinden.

“Zweifellos kann man mit Farbe wesentlich mehr bewirken, als bloß Dokumente bunter zu gestalten”, meint Madeleine Wicha, Marketing Managerin Imaging and Printing Group, HP Österreich. “Unternehmen steht heute eine große Auswahl an Möglichkeiten zur Verfügung, ihre Marketing-Materialien in-house selbst zu produzieren - von der Gestaltung über die Produktion bis hin zur Verpackung.”

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Da kommt der Kunde in den Laden und ist bereit, Geld auszugeben und was passiert? Rein gar nichts. Eigentlich glaubt man, dass die kleinen Service-Sünden jedem bekannt sein müßten, aber anscheinend- und aus Praxiserlebnissen - ist da noch Nachholbedarf:

1.) Keine Begrüßung
Dabei ist es so ein einfach, mit ein paar Worten und einem Lächeln dem Kunden zu signalisieren, dass er willkommen ist.

2.) Keine Aufmerksamkeit
Da irre ich als Kundin durch den Laden, und entweder folgt gar kein Hallo, oder nur ein kurzes. Eine freundliche Kundenansprache bringt dem Kunden Wertschätzung entgegen und verbessert das Kaufklima im Geschäft.

3.) Keine Fachberatung
In Fachgeschäften, wo ein Kunde eine entsprechende Beratung erwartet, sollte er auch so bedient werden. Man muss nicht immer der Mega-Spezie sein, ein gutes Basiswissen reicht oft aus, um den Kunden eine Kaufentscheidung zu bewirken.

4.) Kein Interesse an Kundenwünschen

“Haben wir nicht”, “Gibt es so nicht”, aber wie oft würde eine Frage nach einer möglichen Alternative doch noch den erhofften Umsatz bringen. Vorschläge unterbreiten und Kaufanreize anschaffen ist hier die Devise.

5.) Kein Interesse an den Produkte wecken
“Was der Kunde nicht sieht, das kauft er nicht”. Diesen ersten Grundsatz aus meiner Ausbildung kann man sicherlich noch um einige Eigenschaften erweitern. Aber wenn der Kunde gar nicht erst die Möglichkeit bekommt, an einem Produkt einen Bedarf zu entdecken, dann wird er es auch nicht kaufen. Also die Waren auspacken, und dem Kunden in die Hand drücken.

6.) Verkaufsabschluss vernachlässigen
Der Kunde steht mit der Ware an der Kasse und dann passiert das Schlimmste: Er muss warten oder wird unfreundliche bedient und legt die Ware wieder weg. Nach der Kaufentscheidung ist somit der Kaufprozess noch abgebrochen worden.
Ein freundliches Lächeln beim Kassieren, und ein Dankeschön, und natürlich kurze Wartezeiten und dann passiert sowas auch nicht.

7.) Killerphrasen
“Dafür bin ich nicht zuständig” oder “Da müssen Sie meine Kollegin “fragen. Aus Sicht eines genervten Verkäufers sicher mal verständlich, aber Kundenbindung und Kaufanreize schafft man damit bestimmt nicht.

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Die Werbe-Etats der deutschen Top-Unternehmen stehen dieses Jahr im Zeichen der WM: 43 Prozent nutzen die Fußball-Weltmeisterschaft für ihre Markenkommunikation und verwenden im Durchschnitt 28 Prozent ihres Budgets für Maßnahmen rund um die WM auf.

Das ergibt die Studie „Sponsor Visions 2006“, die die Hamburger Agentur Pilot präsentierte. Über drei Viertel der Befragten stimmen demnach ihre komplette Marketing-Strategie auf die WM ab, fast jedes zweite Unternehmen (45 Prozent) startet in deren Umfeld eine neue Kampagne.

Davon profitiert auch der Bereich Sponsoring, dem die Studie einen starken Wachstumstrend prognostiziert. Auf rund 4,3 Milliarden Euro sollen die Sponsoring Ausgaben wachsen, das ist eine Steigerung um 700 Millionen Euro.

Für Sport-Sponsoring steigen die geplanten Ausgaben aufgrund des WM-Effektes von 2,1 Mrd. auf 2,7 Mrd. Euro, für Mediensponsoring soll rund eine Mrd. Euro ausgegeben werden. Für Public- und Kultur-Sponsoring haben die Unternehmen jeweils 300 Millionen Euro budgetiert.

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Weil ja Wochenende ist, mal kein Marketing-Beitrag, sondern bei der Kälte die Sehnsucht nach dem Frühling …

Tulpe

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Von Januar bis November 2005 wurden laut der Werbe-Forschnung von Nielsen Media Research in Deutschland Online-Werbung von insgesamt 359,2 Millionen Euro geschaltet.

Das bedeutet eine Steigerung von 39,2 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Themenseiten sind bei vielen großen Anbietern bereits jetzt für das Jahr 2006 fast ausgebucht.
“Die meisten Werbeplätze in unseren Automobil-Bereichen sind längst verkauft”, sagte der Marketing-Geschäftsführer des Internet-Anbieters AOL Deutschland, Torsten Ahlers. “Wenn jetzt ein Autohersteller kommt und mehr machen will, weiß ich schon nicht mehr, wohin damit.” Auch auf den Reise-, Finanz-, und E-Commerce-Seiten seien bereits rund 80 Prozent der Werbeplätze verkauft.

Auch AOL verzeichnet ein großes Anziehen der Umsätze. “In den Bereichen Sport, Reise und Automobil kommt es durchaus zu Problemen bei der Online-Werbeschaltung, weil die bevorzugten Seiten schon sehr stark frequentiert werden”, erklärte der Sprecher der Telekom-Internet-Tochter, Martin Frommhold.
Die gestiegene Nachfrage bestimmt die neuen Preise: Die ersten Online-Anbieter reagieren bereits mit Preiserhöhungen.”Wir konnten unsere Rabatte für 2006 bereits um 6 Prozent reduzieren”, sagte Ahlers.

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Wir haben es der Männerwelt gezeigt!

Herzlichen Glückwünsch an Martina, Sabine, Ruth, Madeleine, Margit..und auch an mich :-).

Wie hat uns der VWL Dozent gesagt: In den Spiegel schauen und sich selbst auf die Schulter klopfen! Und natürlich auch ein großes Glas Sekt trinken (oh man, hattet ihr heute Morgen auch so Kopfschmerzen?).

In dem Sinne: Unser neuer Leitspruch:

Marketing ist die Schlitzohrigkeit,

  • Leuten Dinge anzudrehen,
  • die sie nicht brauchen,
  • aber mit Geld bezahlen sollen, dass sie nicht haben,
  • um Leuten zu imponieren, die sie nicht mögen.
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Willkommen im Jahr 2006

Happy New Year

Alles Gute für das neue Jahr! Und gutes Gelingen bei all dem, was ihr euch vorgenommen habt.

Ich muss leider für die nächsten 1,5 Wochen eine kleine “kreative” Pause machen und kann eventuell gar nichts oder nur wenig posten.

Nicht wundern, hier gehts ab dem 11. Januar 2006 in alter Gewohnheit weiter. Aber jetzt ruft erstmal die Vorbereitung für eine Prüfung.

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Na, da ist doch ein schönes Geburtstagsgeschenk:

Besondere Geburtstagsgrüße von xolo.tv für Alexx von ifranz.tv.
Zum Abrufen der Videobotschaft einfach auf das Bild klicken.

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