Marketing kennt die Bedürfnisse seiner Kunden nicht - was ist dann daran Marketing?
Geschrieben von: Renate in Marketing allgemein, Zielgruppenmarketing | wong it!Oje, da lernt man doch als Erstes in jedem Marketingkurs, dass Marketing was mit Kundenorientierung, Zielgruppen und Bedarfsdeckung der Kunden zu tun hat.
Aber leider ist das anscheinend noch nicht überall gekommen:
Laut einer IBM Studie kennen nur etwas 25 Prozent der Verantwortlichen im Marketing und Vertrieb die Bedürfnisse ihrer Kunden. Das der einzige richtige Weg der Verbraucher: Sowas wird negativ aufgenommen und abgestraft.
Die IBM Studie sagt aus, dass 79 Prozent der befragten 100 Entscheidungstragen Promotionsmaßnahmen durchführen, ohne über die Erwartungen ihrer Kunden zu kennen. Die 600 befragten Kunden der Studie bewerten das entsprechenden niederschmetternd: Sie haben den Eindruck, dass Unternehmen zunehmend agieren, ohne ihre Kunden überhaupt zu verstehen. Respektvolle Behandlung und somit Wertschätzung ist vielen genauso wichtig wie der Preis. Aber das berücksichtigen nur 17 Prozent der befragten Unternehmen.
Aber was wird dann berücksichtigt, bzw. für Maßnahmen verwertet: Top-Entscheider priorisieren laut der Studie doppelt so häufig Maßnahmen zur Verbesserung des Call-Centers als zukunftsorientierte Ziele. Langfristige Kundentreue scheint nicht so wichtig zu sein.
“Dieser Report zeigt eindeutig, dass viele Unternehmen durch das Versäumnis, Kundeninformation in Bezug auf emotionale Faktoren zu analysieren und zu dechiffrieren, eine wichtige Chance vertun, Verbraucher zu verstehen und damit auch Marktanteile zu gewinnen”, kommentiert Joby John, Professor und Leiter des Marketing-Lehrstuhls am Bentley College, Boston, Massachusetts. (kaz)














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