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Archiv für August 2006

Eigentlich weiß das jeder Unternehmer, eigentlich ist es nichts neues. Aber eigentlich muss es zwischendurch mal wieder gesagt werden. Und es sollte von den Unternehmern mehr berücksichtigt werden:

Aus Beschäftigten könnten echte Botschafter des guten Rufs werden.

Wie die Studie zeigt, beeinflussen Mitarbeiter die Reputation, die ein Unternehmen in der Öffentlichkeit genießt, gleich doppelt: Zum einen prägt der Ruf des Unternehmens die Mitarbeiter, zum anderen tragen diese stark zu dem Ruf bei.

“Der wahrgenommene gute Ruf eines Unternehmens steigert die Zufriedenheit, den Stolz und die Verbundenheit der Mitarbeiter gegenüber ihrem Arbeitgeber”, erklärt Dr. Sabrina Helm, Professorin für Strategisches Marketing. Hinzu komme, dass die Mitarbeiter nicht nur die Kunden beeinflussen, sondern auch durch ihre Meinung zu ihrem Arbeitgeber das Kaufverhalten von Freunden und Familien.


Die Autorin der Studie empfiehlt Unternehmen, ihre Mitarbeiter mehr als bisher mit gezielten Maßnahmen zu “Botschafter des guten Rufs” zu machen. Erreicht werden könne dies durch eine offene Informationspolitik: Der Arbeitgeber könnte seine Mitarbeiter beispielsweise rechtzeitig über Vorgänge und Ziele unterrichten. Schulungen und Trainings sollten diese Informationen flankieren.

(Quelle: www.absatzwirtschaft.de)

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36 Prozent der Verbraucher nahmen in den letzten 12 Monaten an einem Gewinnspiel teil. Weitere 15 Prozent können sich eine Teilnahmen vorstellen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage von Forsa im Auftrag des Werbezeitenvermarkters IP Deutschland. 5 Prozent haben demnach schon häufig bis sehr häufig gewonnen. 26 Prozent haben zumindest selten oder sehr selten gewonnen.

Die Studie ergab auch, dass 3 von 4 Gewinnspielen besonders im Fernsehen auffallen. Andere wichtige Kanäle sind Zeitschriften mit 59 Prozent un das Internet mit 55 Prozent. Produktverpackungen, Teilnahmekarten im Handel und anderes folgen auf den weiteren Rängen.

Wichtig bei den Gewinnspielen ist und bleibt der Gewinn. “Wertvolle Preise” und “etwas, was ich mir schon lange wünsche” stehen mit 59 Prozent (5er-Skala) an der Spitze. Weiteres wichtiges Kriterium ist, “schnell zu wissen ob man gewonnen hat” (58 Prozent), dass das Gewinnspiel Spaß macht (57 Prozent) und dass es viele Preise zu gewinnen gibt (53 Prozent).

Für diese Umfrage wurden 1.000 Verbraucher im Alter von 14 bis 49 Jahren telefonisch befragt.

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Eine Neuerung in der Nielsen Werbestatistik: Es wird jetzt die Beobachtung und Analyse der Werbung am Point of Sale eingeführt.

Neben der klassischen Werbestatistik bietet Nielsen Media Research ab sofort auch die Nielsen At-Retail-Media Werbestatistik an. “Durch ihre kurzfristige Buchungsmöglichkeit, ihre Reminderfunktion zu klassischen Kampagnen und ihre Funktion zur Abverkaufssteigerung nehmen die Medien am POS eine wichtige Rolle im Mediamix ein. Deshalb ist es entscheidend, hier den Markt und seine Anforderungen zu kennen,” begründet Ludger Wibbelt, Geschäftsführer der Nielsen Media Research GmbH, die Erfassung der Werbemaßnahmen am Ort des Einkaufs.

Die Bruttoaufwendungen im ersten Halbjahr 2006 betrugen am POS laut Nielsen rund 9,5 Mill. Euro. Dabei berücksichtigt die neuste Werbestatisitk die Werbeformen Floor Graphics und Instore Radio im Lebensmitteleinzelhandel, Drogeriemärkten, Getränke-Abhol- und Baumärkten sowie Zapfpistolenwerbung und Türbeklebungen an Tankstellen. Die mittelfristige Integration weiterer POS-Medien, wie z. B. Einkaufswagenwerbung, sind zur Zeit in Planung.

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Apple Store Fifth Avenue New York (itv #75)

Vor ein paar Wochen waren wir im Apple Store, 5th. ave. , in NYC. Nach dem Live-Eintrag vom 02.07.2006 nun ein kleiner Videorundgang durch den Laden, gedreht von ifranz.tv.


Und wer nur schnell einen Blick werfen möchte: Anbei ein paar Eindrücke per Foto.

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Die Onlineshops haben die Konzepte der klassischen Ladengestaltung aufgegriffen und verbessert. Viele Dinge können sich die Händler somit bei guten Online-Shopping-Center abschauen und dadurch Ihren Laden für den Kunden übersichtlicher und attraktiver machen.

Grundgedanke ist: Wie befriedige ich die Informationsbedürfnisse des Kunden. Ausgangspunkt ist die Frage: Wie würden sich die Kunden im Laden bewegen, wenn er nicht aus greifbaren Artikeln, sondern nur aus Daten bestehen würde.

In den meisten Ladenlokalen stehen die beliebstesten Artikel ganz hinten. Dadurch wird der Kunde “gezwungen”, erst durch die anderen Sortimente zu gehen. Ziel ist es, dadurch Zusatzverkäufe anzuregen. Im Internethandel aber kann der Kunde direkt auf die gewünschten Artikel klicken und ist somit viel schneller am Ziel.

Dieses Konzept kann man übertragen, wenn man eventuell die gesamte Produktpalette bereinigt. Kategorien mit geringem Warenumschlag – die sogenannten Penner – sollten konsequent aus dem Sortiment genommen werden. Dadurch steht den gewinnbringenden Sortimenten mehr Platz zur Verfügung. Dieser kann für “Wareninseln” der am häufigsten nachgefragten Produkte verwendet werden. Ergebnis: Die Kunden finden schneller was sie suchen und sind somit zufriedener.

Das Thema “Zusatzverkäufe” kann dann dadurch angeregt werden, dass diese Wareninseln auch die Zusatzprodukte beeinhalten. Gut zusammengebracht wird bei dem Kunden ein sinnvoller Zusatzbedarf geschaffen, der sofort befriedigt werden kann. Zu Zeiten der Discounter und Billig-Preis-Märkte kann sich ein guter Fachhandel dadurch abheben, dass er mit “Cross-Selling-Produkten” Kaufanreize schafft. Ein gut ausdekorierter Tisch mit allen Produkten zu dem Thema schafft Emotionen und Lust zu kaufen.

Im Internet steht kein persönlicher Berater zur Verfügung. Daher sind die Artikel in Online-Shops mit vielen Detailinformationen versehen. Auf den ersten Blick erkennt der Kunde das Wichtigste, bei Wunsch kann er sich mehr Infos herunterladen.
Im Ladengeschäft kann man dies nutzen, in dem man an den Ladenregalen die wichtigsten Produktmerkmale anbringt. Detailinformationen können dann in Form von Katalogblättern oder Schaubildern in greifbarer Nähe ausgelegt werden. Wichtig: Kein Informationsüberfluss. Der Kunde, der nur schnell etwas besorgen will, darf dadurch nicht behindert werden.

Und zu guter Letzt: Soll sich der Kunde schnell zurechtfinden, helfen gut angebrachte Sortimentsschilder über der Ware. Raumhohe Regale bieten zwar viel Platz, versperren aber die Sicht und lassen den Kunden durch den Laden irren. Ein gutes Leitsystem hilft bei der Orientierung und verhindert den Frust, dass man eine Artikelgruppe erst lange suchen muss.

Und was ist mit Artikeln, die nicht im eigenen Sortiment abgedeckt werden können. Kunden sind dankbar, wenn sie schnell erfahren, wo sie diese Produkte kaufen können. Eine Kooperation mit anderen Geschäften und somit Empfehlungsmarketing ist sicher ein guter Schritt, um die Kundenzufriedenheit noch weiter nach vorne zu bringen.

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Coca-Cola und der Elektronikkonzern Apple dealen miteinander. iTunes wird exklusiver Musikpartner von Coca-Cola. Der Getränkehersteller startet europaweit neue Musik-Webseiten und vertreibt künftig alle Songtitel auf Basis der iTunes-Technologie.

Für Apple heißt das: Erweiterung des Kundenstammes um ein Vielfaches. Die Werbetrommel wird in den nächsten Wochen kräftig gerührt. Über 70 Millionen Songs und tausendes iPods werden verschenkt. “Wir können zwar keinen konkreten Wert angeben, aber wir erwarten durch die Partnerschaft natürlich eine Steigerung der Reichweite von iTunes”, erklärt Georg Albrecht, Pressesprecher von Apple Deutschland.

Auch gemeinsame Promotions in Deutschland und Großbritannien stehen auf dem Programm. In Großbritannien hat Coca-Cola bisher mit anderen Partnern im Musikbereich zusammengearbeitet. Musicload, auf dem deutschen Markt härtester Konkurrent der Musikplattform iTunes, musste Apple Platz machen. Europaweit bezieht Coca-Cola nun sein Musikangebot einheitlich über das Portfolio von iTunes. “Die Kunden können sich entweder direkt bei iTunes oder bei Coca-Cola anmelden. Die beiden Plattformen decken sich in Bezug auf das Angebot”, erklärt Albrecht.

Der Getränkeriese greift auf iTunes zurück und verrechnet ebenfalls 99 Cent pro herunter geladenen Song.

Künstler ohne Plattenvertrag haben die Chance, auf der jeweils länderspezifischen Coca-Cola-Webseite in Österreich, Deutschland, Schweiz und Großbritannien ihre Musik hochzuladen und somit zu verbreiten. Die Partner bewerben die Kooperation mit einer Reihe von Live-Konzerten, parallel werden die europäischen iTunes Music Stores ausgesuchte Songs und Video-Podcasts der Konzerte zum Download anbieten.

www.coca-cola.de
www.apple.com/de

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