Communities bieten interessante Ansatzpunkte
Geschrieben von: Renate in Marketing allgemein, Web 2.0 | wong it!Communities und Weblogs- zwei Begriffe, die sich im World Wide Web ergänzen. Private User können hier ihren Gedanken freien Lauf lassen, die eigene Meinung der ganzen Welt zur Verfügung stellen. Damit verschiebt sich aber auch eine Macht: Endverbraucher, die Konsumenten, können hier den Marketingexperten einige schlaflose Nächte bereiten.
Aber warum nur schlaflose Nächte? Diese Form der Community kann auch dafür genutzt werden, sich selbst online zu vermarkten. Also kein Wunder, dass sich bei den Unternehmen und Agenturen langsam ein Umdenken abzeichnet. Das Burda Advertising Center z. B. konzentriert sich vollständig auf die Vermarktung der eigenen Online-Communities. “Sozial Networking ist das Reality TV des Internets”, so Jon Gibs, Leiter Media beim Marktforscher Nielsen Net Ratings in New York.
Der Vorteil: Über ein einziges Medium können gleichzeitig Unterhaltung, Interaktion, Vernetzung und Kommunikatin genutzt werden”, analysiert Jan Werging, Lycos Europe in Gütersloh. Das sei genau das, was die Leute wollen. Werbung selbst wäre aber weniger gefragt, die Leute wollen sich austauschen und nicht mit klassischer Werbung genervt werden.
Das dies nicht nur in Amerika so ist, zeigen auch die Zuwachsraten der vergangenen zwölf Monate: Youtube wächst in den letzten 5 Monaten um 202 Prozent, bei Blogger.com beträgt die Zuwachsrate 108 Prozent.
Doch Achtung: Bei den Communities geht es nicht nur darum, dass Unternehmen darzustellen. Es muss eine Plattform zur Verfügung gestellt werden, die die Community lebendig hält. Für Unternehmen gilt es, bestimmte Themen zu identifzieren und um diese Interessenten zu scharen: Beispiel: Viele Pharma-Firmen bieten ihren Patienten interaktive Online-Plattformen an, auf denen sich die User über Krankheitsbilder informieren und austauschen können.
Die Firmen selbst halten sich dabei zurück und lassen die User sprechen.
Wie bei jeder Art der Kommunikation muss man auch hier bei der Wahrheit bleiben: “Was man in seinem Communities macht, muss sich vollständig aus der Marke ergeben”, so Matthias Berger von der Agentur Berger Baader Hermes in München. Die Darstellung auf dieser Ebene muss dem Image des Unternehmen entsprechen und darf sich vor allem nicht mit anderen Aussagen widersprechen.














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