Archiv für Oktober 2006

Nicht dabei gewesen und trotzdem gut informiert? Wie kann das gehen?

Da möchte man gerne eine Messe oder ein Event besuchen und es kommt ein wichtiger Termin dazwischen. Ist man nun dazu verdammt, die wichtigen News erst viele Tage später aus Fachzeitschriften zu bekommen?

Nein, nicht wenn ein Live-Blog angeboten wird.

Ein Live-Blog ist an einen Termin gebundener Spezial-Blog, der von den Organisatoren und versierten Kommunikationsagenturen betreut wird. Einsatz finden solche Blogs vor allem auf Messen, Tagungen, Kongressen, Konferenzen, Tagungen und Events.

Der Grundsatz eines Live-Blogs ist die schnelle Information. Vor, während und kurz nach der Veranstaltung werden in kurzen, regelmäßigen Abständen Beiträge veröffentlicht. Minutenaktuell können Zusammenfassungen aus den Vorträgen, aus Diskussionen, aus Vorstellungen und alle weiteren News veröffentlicht werden. Dies geschieht in Form von Text-, Audio- und Videobeiträgen. Aktuelle Fotos runden den Live-Blog ab.

Interviews mit Organisatoren, Referenten, Podiumsteilnehmern und nicht zuletzt den Besuchern des Events geben dem Daheim-Gebliebenen die Möglichkeit, auch „backstage“ live dabei zu sein.

Zwei Beispiele aus der Praxis:

Live von der Mini Challenge in Salzburg berichteten Gabe B. von xolo.tv und Alexander Köllner von ifranz.tv auf www.vlogbymini.de.
Mit aktuellen Berichten rund um das Rennen, die Fahrer, und vor allem das Erlebnis der Schnelligkeit informierten sie die Welt genauso schnell wie die Minis fuhren.

Die Apple Expo in Paris, die Photokina in Köln. Burkhard Rosskothen von einfallsreich.tv, Chris Hieber von ipodfun und Alexander Köllner von ifranz.tv berichteten live über das Messegeschehen.

Zu sehen auf www.messevlog.de

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Tchibo geht mit einem neuen Marketing-Format auf den Markt: In der KW 44/2006 startet im deutschen Fernsehen die “Tchibo Show”. Begonnen wird mit einer dreiminütigen Sendung im Magazin-Stil. In jeder Sendung wird ein Hauptthema aus dem Bereich Tchibo Kosmos präsentiert. Inhalte sollen z. B. ein neues Gebrauchsartikelsortiment, Hintegründe aus der Kaffee-Welt, eine Reise oder Unternehmens-News sein. Gekoppelt wird diese TV-Sendung mit Gewinnspielen und Promos.

Zu sehen gibt es die Tchibo Show zweimal wöchentlich auf RTL. Los geht es ab nächster Woche, Mittwochs direkt in der Primetime (gegen 20.15 Uhr) in der ersten Werbeunterbrechung des Abendprogramms. Zweiter Sendetermin ist Dienstags direkt nach der Nachrichtensendung “Punkt 12″. Mit diesen Sendeterminen sollen insgesamt rund 6 Millionen Zuschauer in den Zielgruppen erreicht werden.

Präsentiert wird die Tchibo Show von Moderatoren Arne Jessen (Gute Laune TV) und Miriam Pielhau (Cinema TV).

Produziert werden die Sendungen von RTL, die konzeptionelle Umsetzung liegt in den Händen von Scholz & Friends Hamburg/Couch-Potatoes.

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Gefunden auf www.absatzwirtschaft.de:

Der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater e. V. im Bereich Marketing + Management macht eine Befragung zum Thema Web 2.0. Mit der Befragung soll erfasst werden:

  • Welche Erwartungen haben Unternehmen an das Internet heute?
  • Inwieweit ist Web 2.0 bekannt?
  • Welche Änderungen erwarten Unternehmen durch Web 2.0?

Das Web 2.0 ist derzeit in aller Munde. Das neue Internet könnte ein Auslöser oder Katalysator für Veränderungen werden. Allerdings herrscht im Moment noch große Ratlosogkeit, in welche Richtung sich das World Wide Web insbesondere bei den Geschäftsmodellen entwickeln wird. Unstrittig ist, dass es sich auf Strategien und die Ausgestaltung von Organisationen auswirken wird.

Mitmachen kann man unter:www.bdu.de

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Die Deutschen haben im ersten Halbjahr 2006 durchschnittlich für rund 269 Euro Fon-Food-Artikel im Versandhandel gekauft.

Das zeigen die Ergebnisse aus dem GfK Universalpanel, in dem das Kaufverhalter deutscher Privathaushalte bei Non-Food-Artikel ausgewertet werden.

Getätigt wurden diese Umsätze via Internet, Kataloge oder Teleshopping. Somit ist mit einem Anteil von 12,8 Prozent der Gesamtausgaben für Non-Food-Artikel die Bedeutung des Versandhandels weiter gestiegen. Immer mehr Verbraucher kaufen Non-Food-Produkte wie Kleidung, Elektrogeräte oder Bücher via Versandhandel. Am meisten bevorzugen die Verbraucher dabei das Online-Shopping. Der Anteil via Internet gekaufter Non-Food-Artikel verdoppelte sich zwischen den Jahren 2003 und 2006 von 3,3 auf 6,6 Prozent.

Insbesondere unter 30-Jährige schätzen zunehmend die neuen Vertriebskanäle. 16,4 Prozent ihrer Ausgaben für Non-Food-Artikel flossen im ersten Halbjahr 2006 in den Versandhandel. Im Jahr 2003 waren es noch 10,8 Prozent. Damit haben die unter 30-Jährigen die Gruppe der 30- bis 49-Jährigen überholt, die vor vier Jahren mit einem Ausgabenanteil von 12,3 Prozent noch als wichtigste Klientel von Online-, Katalog- oder Teleshoppinganbietern galt. Dennoch gewinnt auch für die Middle-Agers der Versandhandel weiterhin an Bedeutung. Mittlerweile entfallen im Bereich Non-Food 13,3 Prozent der Ausgaben von 30- bis 49-Jährigen auf dessen Vertriebswege.

Über 50-jährige Verbraucher verwenden seit Jahren konstant etwa 11 Prozent ihrer Aufwendungen für Bestellungen über Katalog, Internet oder Teleshopping.

(Quelle: www.gfk.de)

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Über Weblogs spricht praktisch jeder. Aber die Wenigsten kennen welche. Das hat die aktuelle Studie der marketing-BÖRSE ergeben. Über 1.000 Online-Marketing-Experten wurden befragt.

Die Übernahme von YouTube durch Google hat zu einer verstärkten Berichterstattung über Web 2.0. geführt. “Doch die wenigsten Menschen kennen das Web 2.0 oder “Mitmach-Web” aus eigener Anschauung”, so Torsten Schwarz, der Autor der Studie. Weblogs gehören zu den ältesten Anwendungen im Web 2.0. Die Videoportale wie Youtube, Sevenload, Myspace, OpenBC (XING) oder Cyworld sind hingegen sind noch recht “neue Elemente”.

Das bekannteste Marketing-Blog – Werbeblogger – kennen immerhin 31,4 Prozent der Experten. Gefallen daran finden gerade einmal 13 Prozent. „Weblogs sind weit davon entfernt, klassischen Fachmedien Konkurrenz zu machen“ schlussfolgert Schwarz. Gefährlich sind sie trotzdem. Der Grund: Macht ein Unternehmen einen Fehler, wird dies in Blogs heftig diskutiert. Welcher Imageschaden entstehen kann, zeigt eine Google-Suche nach „Jamba“ oder eine YouTube-Suche nach „Kryptonite“.

„Web 2.0 revolutioniert die Marketing-Kommunikation“ behauptet Schwarz in Anlehnung an den Titel seines demnächst erscheinenden Buches: „Im Web 2.0 produzieren Nutzer heute weit mehr Marketing-Informationen als die Unternehmen selbst“. Die Wirkung geht dabei weniger von einigen bekannten Weblogs aus. Einfluss gewinnen Blogbeiträge erst durch Kommentare und Diskussionen auf einer Vielzahl miteinander vernetzter kleinerer Weblogs. „Longtail“ – die Vielfalt – ist die unkontrollierbare Medienmacht des Web 2.0.

Die komplette Liste aller untersuchten Marketing-Blogs steht unter
http://www.marketing-boerse.de/Fachartikel/details/Blogs

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Sony nutzt für die Vermarktung von Horror DVDs zum bevorstehenden Helloween Podcasts und Mobile-Marketing-Konzepte. Mit Hilfe der Kommunikationsagentur Innovation hat Sony Podcast-Hörspiele produziert.

Kern der Kampagne sind vier Mystery Hörspiele, in inhaltlich in engem Kontext zu den DVDs aus dem Sony Programm stehen.

Diese Marketing-Aktion wird mit einem Gewinnspiel unterstützt. Passende Handy-Klingeltöne, die vor allem die jüngere Zielgruppe ansprechen sollen, runden den Marketing-Mix ab.

Abzurufen ist der Podcast bei iTunes und auf der Internetseite www.sphe.de/halloween. Auf der Internetseite wird man gleich auf die Verkaufsportale geführt.

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Telefonwerbung ist als eine unlautere Wettbewerbshandlung zu qualifizieren, wenn sie einen Marktteilnehmer unzumutbar belästigt, so die Richter des Oberlandesgerichtes Hamm am 15. August 2006 in ihrem Urteil.

Hintergrund: Ein Handybesitzer hatte gegen die Weitergabe seiner Adressdaten durch seinen Telekommunikationsanbieter geklagt. Nach Auffassung der Richter ist eine solche unzumutbare Belästigung immer dann anzunehmen, wenn Telefonwerbung gegenüber Verbrauchern ohne deren vorherige Einwilligung erfolgt. Dabei hatte der Kunde sogar in den AGBs (er hatte sie ja quasi mit dem Handyvertrag mit unterschrieben) sein Einverständnis gegeben, dass “Anrufe des Handy-Services mit weiteren interessanten Angeboten” erlaubt seinen.

Doch nach Auffassung des Gerichts ist eine solche im Vertrag enthaltene Einverständnisklausel rechtlich unwirksam, wenn sie an versteckter Stelle mitten im Text untergebracht ist (Urteil vom 15.08.2006, Az: 4 U 78/06).

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Die Studie ‘Direktmarketing Deutschland 2006′, die vom Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (AUMA) im Auftrag der Deutschen Post AG durchgeführt wurde, zeigt es auf. Das Direktmarketing kam im Jahre 2005 erstmalig seit Jahren ins Stocken.

Weiterhin wird der größte Teil der Werbeaufwendungen in Direktmarketing investiert. Aber in diesem Jahr war erstmalig ein leichter Rückganz zu verzeichnen. 2003 wurden knapp 30,8 Milliarden Euro von deutschen Unternehmen in Direktmarketing investiert. 2004 waren es 32 Milliarden Euro und 2005 dann nur noch 31,7 Milliarden Euro.

Für das Jahr 2006 wird aber wieder eine Steigerung vorausgesagt. Die Schätzungen belaufen sich auf 32,3 Milliarden Euro.

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Die Studie “PR-Trendmonitor” bringt es an den Tag: Fast die Hälfte der Fach- und Führungskräfte aus PR-Agenturen und Pressestellen ist mit dem Erfolgt ihrer Radio-PR unzufrieden. 41 Prozent sehen ihre Erwartungen nur zum Teil erfüllt.

Für diese Untersuchung wurden 2.251 Fach- und Führungskräfte aus PR-Agenturen und Pressestellen befragt. Wie die Befragung zeigt, ist das Radio grundsätzlich ein beliebtes PR-Instrument. Grund dafür ist die Möglichkeit, mit Radio eine enorme Anzahl von Hörern zeitnahe mit emotionalen Botschaften zu erreichen. 57 Prozent der Pressestellen und 65 Prozent der Agenturen betonen, dass Radiosender beziehungsweise Radioredakteure eine Zielgruppe für sie darstellen.

Aber dennoch sind 46 Prozent der Befragten mit dem Erfolg ihrer PR-Maßnahmen im Radio unzufrieden. Die andere Hälfte der Agenturen glaubt nicht, mittels Radio die Zielgruppe ihrer Kunden zu erreichen. Sie bemängeln auch die aufwendigen Produktionen und hohe Kosten.

52 Prozent der Pressestellen und 45 Prozent der Agenturen, die das Radio für ihre PR-Maßnahmen nutzen, bieten ihre Beiträge vor allem in Form von Interviews an. Auf der Hitliste der Agenturen stehen fertige Beiträge, gefolgt von O-Tönen. Die Unternehmen gewichten anders: Bei ihnen sind O-Töne beliebter als fertig produzierte Beiträge. Auch bei der Themenwahl gibt es leichte Unterschiede. Während Pressestellen mit einer kleinen Mehrheit Servicethemen bevorzugen, wechseln sich bei Agenturen Produktinformationen mit Servicethemen ab.

(www.faktenkontor.de)

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Nielsen Media Research bietet jetzt eine Transport Media Werbestatistik an und baut somit seine Medienbeobachtung um ein weiteres Medium aus.

Gemäß der neuen Nielsen Transport Media Werbestastik wurden für Transportmedien in den ersten acht Monaten des Jahres 2006 rund 33,5 Millionen Euro ausgegeben. Das entspricht einem Plus von 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresvergleich. Somit ist Transport Media werbung die drittgrößte Mediengruppe mit einem Anteil von rund 6,5 Prozent der beobachteten Out-of-Home Medien (Plakat, Kino, Transport Media und At-Retail-Media).
Mit den Werbedaten zur Verkehrsmittelwerbung können dabei zielgenau ermittelt werden, welches Unternehmen, für welches Produkt, mit welcher Werbeform, in welcher Region, wie lange und mit welchem Werbedruck Werbung in und an Bussen, Bahnen und LKW eingesetzt hat. Verkehrsmittel- und Verkehrsstättenwerbung, so genannte Transport Media, bieten Buchungsmöglichkeiten für Außen- und Innenwerbung.

(quelle: www.acquisa.de)

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