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Archiv für Oktober 2006

Telefonwerbung ist als eine unlautere Wettbewerbshandlung zu qualifizieren, wenn sie einen Marktteilnehmer unzumutbar belästigt, so die Richter des Oberlandesgerichtes Hamm am 15. August 2006 in ihrem Urteil.

Hintergrund: Ein Handybesitzer hatte gegen die Weitergabe seiner Adressdaten durch seinen Telekommunikationsanbieter geklagt. Nach Auffassung der Richter ist eine solche unzumutbare Belästigung immer dann anzunehmen, wenn Telefonwerbung gegenüber Verbrauchern ohne deren vorherige Einwilligung erfolgt. Dabei hatte der Kunde sogar in den AGBs (er hatte sie ja quasi mit dem Handyvertrag mit unterschrieben) sein Einverständnis gegeben, dass “Anrufe des Handy-Services mit weiteren interessanten Angeboten” erlaubt seinen.

Doch nach Auffassung des Gerichts ist eine solche im Vertrag enthaltene Einverständnisklausel rechtlich unwirksam, wenn sie an versteckter Stelle mitten im Text untergebracht ist (Urteil vom 15.08.2006, Az: 4 U 78/06).

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Die Studie ‘Direktmarketing Deutschland 2006’, die vom Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (AUMA) im Auftrag der Deutschen Post AG durchgeführt wurde, zeigt es auf. Das Direktmarketing kam im Jahre 2005 erstmalig seit Jahren ins Stocken.

Weiterhin wird der größte Teil der Werbeaufwendungen in Direktmarketing investiert. Aber in diesem Jahr war erstmalig ein leichter Rückganz zu verzeichnen. 2003 wurden knapp 30,8 Milliarden Euro von deutschen Unternehmen in Direktmarketing investiert. 2004 waren es 32 Milliarden Euro und 2005 dann nur noch 31,7 Milliarden Euro.

Für das Jahr 2006 wird aber wieder eine Steigerung vorausgesagt. Die Schätzungen belaufen sich auf 32,3 Milliarden Euro.

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Die Studie “PR-Trendmonitor” bringt es an den Tag: Fast die Hälfte der Fach- und Führungskräfte aus PR-Agenturen und Pressestellen ist mit dem Erfolgt ihrer Radio-PR unzufrieden. 41 Prozent sehen ihre Erwartungen nur zum Teil erfüllt.

Für diese Untersuchung wurden 2.251 Fach- und Führungskräfte aus PR-Agenturen und Pressestellen befragt. Wie die Befragung zeigt, ist das Radio grundsätzlich ein beliebtes PR-Instrument. Grund dafür ist die Möglichkeit, mit Radio eine enorme Anzahl von Hörern zeitnahe mit emotionalen Botschaften zu erreichen. 57 Prozent der Pressestellen und 65 Prozent der Agenturen betonen, dass Radiosender beziehungsweise Radioredakteure eine Zielgruppe für sie darstellen.

Aber dennoch sind 46 Prozent der Befragten mit dem Erfolg ihrer PR-Maßnahmen im Radio unzufrieden. Die andere Hälfte der Agenturen glaubt nicht, mittels Radio die Zielgruppe ihrer Kunden zu erreichen. Sie bemängeln auch die aufwendigen Produktionen und hohe Kosten.

52 Prozent der Pressestellen und 45 Prozent der Agenturen, die das Radio für ihre PR-Maßnahmen nutzen, bieten ihre Beiträge vor allem in Form von Interviews an. Auf der Hitliste der Agenturen stehen fertige Beiträge, gefolgt von O-Tönen. Die Unternehmen gewichten anders: Bei ihnen sind O-Töne beliebter als fertig produzierte Beiträge. Auch bei der Themenwahl gibt es leichte Unterschiede. Während Pressestellen mit einer kleinen Mehrheit Servicethemen bevorzugen, wechseln sich bei Agenturen Produktinformationen mit Servicethemen ab.

(www.faktenkontor.de)

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Nielsen Media Research bietet jetzt eine Transport Media Werbestatistik an und baut somit seine Medienbeobachtung um ein weiteres Medium aus.

Gemäß der neuen Nielsen Transport Media Werbestastik wurden für Transportmedien in den ersten acht Monaten des Jahres 2006 rund 33,5 Millionen Euro ausgegeben. Das entspricht einem Plus von 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresvergleich. Somit ist Transport Media werbung die drittgrößte Mediengruppe mit einem Anteil von rund 6,5 Prozent der beobachteten Out-of-Home Medien (Plakat, Kino, Transport Media und At-Retail-Media).
Mit den Werbedaten zur Verkehrsmittelwerbung können dabei zielgenau ermittelt werden, welches Unternehmen, für welches Produkt, mit welcher Werbeform, in welcher Region, wie lange und mit welchem Werbedruck Werbung in und an Bussen, Bahnen und LKW eingesetzt hat. Verkehrsmittel- und Verkehrsstättenwerbung, so genannte Transport Media, bieten Buchungsmöglichkeiten für Außen- und Innenwerbung.

(quelle: www.acquisa.de)

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Die neue Erfolgsauswertung von Email-Kampagnen ist erschienen. Die jährliche Auswertung der der Newsmarketing GmbH liefert neue Zahlen über Email-Kampagnen 2006.

Basis der Untersuchung sind 639 Kampagnen, die im Zeitraum Oktober 2005 bis September 2006 versandt wurden. Die angesprochene Zielgruppen waren Endverbraucher.

Ausgewertet wurden die Klickrate, die Opening Rate und die Opening-Klickrate. Und in folgende Kategorien wurden die Mailings unterteilt:


Und wer mailt am häufigsten? Hier die Top-3-Liste:


  1. Banken, Kreditkarten und Kredite

  2. Communities

  3. Telefonie.


Kurz gefasstes Ergebnis:
Wie schon im letzten Jahr ist eine Abnahme bei den Öffnungsraten und der Klickrate zu verzeichnen. 33,8 % aller Mailingaktionen wurden geöffnet, letztes Jahr waren dies noch über 40 %.

Die relativ hohe Opening-Klickrate von 27,9 % spricht für eine gute Adressenpflege und eine zielgruppengerechte Ansprache. Immerhin findet mehr als jeder 4. Leser Interesse an den angebotenen Produkten oder Leistungen und verbindet sich mit der Webseite des Anbieters.

(Quelle: www.newsmarketing.de)

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Mit Bonus- und Kundenkarten soll die Bindung an das Unternehmen erhöht werden. Doch viele Kundenkartensysteme verursachen nur hohe Kosten und bringen dem User kaum Nutzen.

Was nützt es dem Karteninhaber, wenn er zum Einlösen der Bonuspunkte ein kompliziertes System verstanden haben muss? Fazit wird sein, dass die Karte nicht genutzt wird. Dabei kann es doch so einfach sein. Der Erfolg einer Kundenkarte wird maßgeblich davon geprägt, wie einfach und transparent das Bonussystem ist. Die Bonuskarte muss daher so gestaltet sein, dass sich der Nutzen für den Kunden sofort erschließt. Christian Kranz, SmartLoyalty AG, bringt es auf den Punkt: In sieben Sekunden müsse der Kunde verstehen, was ihm eine Bonuskarte bringt. Und nicht nur das Verstehen ist wichtig: Auch die Prämie selbst zählt. Der Kunde möchte die Prämie und nicht die Karte.

Und für ein einfaches System braucht man nicht viel Geld zu investieren. Gerade die Einzelhändler können hier besonders einfach und schnell agieren. Wir kennen das alle vom Bäcker: Eine einfache Pappkarte, Stempel drauf beim Einkauf und ab 10 Einkäufen gibts ein Brot umsonst. Um das zu verstehen, braucht man nicht studiert zu haben.

Hier noch mal die wichtigsten Punkte, die es bei der Konzeption einer Bonuskarte zu beachten gibt:


  • Der Nutzen der Karte muss dem Kunden sofort verständlich sein.

  • Der Bonus muss eine angemessene Belohnung darstellen.

  • Die Struktur des Kartensystems muss einfach und simpel sein. Einfachheit und Transparenz ist die klare Ansage.

  • Der Kundennutzen muss im Zentrum der Konzeption stehen. Er ist das Antriebsrad, an das alle weiteren Komponenten angepasst werden.

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