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Das, was beim normalen Radio ein Problem ist, kann der entscheidender Faktor für das Internetradio sein: Die signifikante Reichweite.

Laut Christoph Salzig, Pressesprecher des Bundesverbands der digitalen Wirtschaft (BVDW), ergibt sich der Erfolg von IP-Radio eher mit der langsamen, aber zunehmenden Etablierung der Reichweite. Zudem decken die Internet-Radios kleinere und speziellere Zielgruppen ab als die herkömmlichen Radios. Die Programmspezialisierung der Sender ermöglichen eine gezieltere Ansprache in der Werbung.

Ein weiterer Vorteil: Die Nutzung von Internet-Radios erfolgt meist im Abo-System. Dadurch hören die Nutzer aktiver zu als bei herkömmlichen Sendern. Zusätzlich nutzt der Hörer oft die Internetseite des Senders.

Immer neue Angebote zeigen, dass IP-Radios bei Usern genau wie bei Werbetreibenden beliebter werden. Wie Harald Summer, Geschäftsführer des Verbands der deutschen Internetwirtschaft (eco) erklärt, werden täglich zahlreiche neue Sender gegründet. Viele davon seien kleine Sender. Ein genaue Auflistung aller Angebote sei daher schwierig.

Nach Schätzung des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) wird die Hörerschaft bis ins Jahr 2010 europaweit auf 31,9 Millionen Menschen wachsen.
Nach Angabe der ARD entfallen etwa sieben Prozent aller Online-Anwendungen auf das Live-Hören von Onlineradio. Weitere 21 Prozent entfallen auf das Downloaden von Dateien, wobei hier etwa sechs Prozent auf (audio und audiovisuelle) Podcasts entfallen.

www.bitkom.org
www.eco.de
www.bvdw.org

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