Bis 2010 verliert der Handzettel an Bedeutung
Geschrieben von: Renate in Handel POS VKF, Marketing allgemein, Werbung | wong it!Die GFK hat im September eine Studie durchgeführt, aus der hervorging, dass Handzettel am POS immer noch die werbewirksamste Maßnahmen ist.
Die “Absatzwirtschaft” berichtet nun was: Das EHI Retail Institute veröffentlicht in ihrem Marketingmonitor Handel 2006, dass die Bedeutung des Handzettels zurückgehen wird. Auch die klassische Werbung verliert an Stellenwert.
Die Erhebung zeigt, dass die Kundenbindungsaktivitäten und das POS-Marketing zunehmen. Gegenwärtig hat der Handzettel noch einen Budgetanteil von gut 40 Prozent und ist somit wichtigstes Handels-Medium. Die Aussicht bis 2010 besagt, dass bis dahin nur noch 30 Prozent der der Werbegelder hierfür eingesetzt werden. Marlene Lohmann, Leiterin des Forschungsbereichs Marketing beim EHI erklärt sich dies mit den zu hohen Streuverlusten.
Ein weiteres Ergebnis der Studie: Das Kundenbindungsmanagement wird einen erheblichen Aufschwung erleben. Der Anteil der KBM-Instrumente soll von knapp 17 auf fast 24 Prozent steigen. Besonderen Stellenwert haben dabei die Kundenkarten und Direct Mailings.
Für die Studie ermittelte das EHI die jeweils aktuellen Werbeausgaben und die mittelfristige Planung für Ausgaben in den Bereichen Klassische Werbung (Print, TV, Radio, Plakat et cetera), Nicht-klassische Werbung (Handzettel, Direct Mailing et cetera) und Instore Marketing. Neben der Verteilung der gegenwärtigen Budgets ließ das EHI auch die voraussichtliche Entwicklungen bewerten.
Die Ergebnisse der Studie wurden anhand einer Primärerhebung gewonnen. Geschäftsführer und Bereichsleiter ausgewählter Handelsunternehmen in Deutschland wurden dazu schriftlich befragt. Wichtig: Die Ergebnisse sind vorerst Trendaussagen.
Interessierte können die Studie beim EHI-Verlag beziehen (Marketingmonitor Handel 2006, 49,- Euro zzgl. Versand und Mehrwertsteuer).














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