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Archiv für Januar 2007

Wer hat es nicht schon mal selbst erlebt, dass er sich ein einem Geschäft vorkam, als wäre falsch am Platz. Da will mein sein Geld dort lassen und wird behandelt, als wäre man dem Unternehmen was schuldig.

Diese persönliche Erfahrung wird nun von einer aktuellen Studie der Uni Koblenz dargelegt: Viele Unternehmen erklären zwar die Kundenorientierung als Unternehmensgrundsatz, aber die Diskriminierung der Kunden gestaltet sich als weitgehend versteckte Größe.

Prof. Dr. Gianfranco Walsh stellt bei der Studie die Formen und Häufigkeiten der Diskriminierung heraus. Viele Kunden nehmen danach die Geringschätzung wahr. Dies betrifft alle untersuchte Bereiche, also hinsichtlich Ethnie, Geschlecht, Alter, Behinderung und sexuelle Orientierung.

Die befragten Konsumenten und Konsumentinnen der Studie zeigten aufgrund der Behandlung folgende Reaktionen: Ignorierung der Situation, formelle Beschwerde, abnehmende Kundenzufriedenheit, negative Mundwerbung, abnehmendes Vertrauen und Abwanderung. Die Andersbehandlung der Kunden hat gleich in mehrfacher Weise Auswirkungen: Die negativen Erfahrungen werden in die Öffentlichkeit getragen und natürlich führt das Verhalten zum direkten Kundenverlust.

“Durch Kundendiskriminierung laufen die Dienstleistungsunternehmen Gefahr, potenziell profitable Kunden zu verlieren,” erklärt Walsh. Kundendiskriminierung stelle sich daher auch aus Sicht des Managements als wichtige Herausforderung dar und könne gleichfalls für Unternehmen zu einer Chance werden.

Die Daten der Studie wurden auftrund von so genannten Tiefeninterviews in fünf Gruppen geführt: ethnische Konsumenten, Frauen, ältere Konsumenten, Konsumenten mit Behinderung sowie lesbische und schwule Konsumenten.

Quelle: www.absatzwirtschaft.de
www.uni-koblenz.de

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Podcast Awards 2007

Zwei Tage stand der Mediapark in Köln im Zeichen der Podcaster. Die Wirtschaft und die Privaten haben sich getroffen um sich zu informieren, auszutauschen und zu diskutieren.

Egal wie man vielleicht zu den Inhalten oder Themen einiger Beiträge stand oder welche Sichtweise man hat, ich fand diesen Kongress sehr interessant. Besonders interessant waren für mich die unterschiedlichen Einstellungen zu gewissen Themen, z. B. in Bezug auf Werbung in Podcasts, die Qualität der Podcast und auch die Vermarktung. Hier gab es doch sehr konträere Meinungen. Aber gerade davon lebt ja so ein Kongress und jeder kann danach mit seiner eigenen Meinung nach Hause gehen – aber vielleicht um ein paar Gedanken bereichert.

In der Abschluss-Diskussion ging es um das Thema “Podcasting – Klassische Medien und Podcasts: “Friede und Freude” oder “Hauen und Stechen”. Zentrale Frage war: “Nehmen Podcasts den klassischen Medien die Anteile, wo wird die Zeit zum Podcasthören abgezwackt?” Die lebendige Diskussion zu dem Thema zeigte, dass hier noch sehr unterschiedliche Meinungen existieren. Und es wurde eins bewusst: Podcast konsumieren ist nicht “easy going”, man muss sich aktiv darum bemühen, hier gute Podcasts zu finden und dann hören zu können. Ich muss erst durch die vielen Portale, die sich gebildet haben, nach meinen Interessen suchen, mir den Beitrag dann auch noch runterladen, ggfs. auf ein anderen Medium überspielen und dann hören … Langer Weg. Radio oder TV mache ich einfach an.

Vielleicht liegt da der Knackpunkt an der Bekanntheit von Podcasts? Wie viele Menschen bemühen sich wirklich, sich aktiv zu informieren und etwas zu konsumieren, was sie wirklich interessiert. Und wie viele machen einfach nur den Fernseher oder das Radio an?

Also für mich beantwortet sich die zentrale Frage ganz einfach: Bei mir wird die Zeit zum Podcasthören und -sehen von “sinnloser Beschallung” abgezwackt. Anstatt mich stumpf vor die Glotze zu setzen und halbherzig was zu gucken, was gerade läuft, kann ich gezielt das Anschalten was ich sehen oder hören möchte.
Und ich finde, dafür sollte man den privaten Podcastern, die sich hinters Mikro setzen und vor die Kamera einmal Danke sagen.

Danke an die Leute, die ihre Freizeit damit verbringen, meine Freizeit zu verbessern.

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So, wie so viele mache ich mich nachher auch auf den Weg nach Köln zum Podcast-Kongress.

kongress.jpg


www.podcastkongress.de

Der heutige Tag steht ganz im Zeichen von “Corporate Podcasting”, und abends gibt es dann die Verleihung der Podcast Awards. Morgen folgt dann der Bereich “Private Podcasting”.

Sehen wir uns nachher?

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Ganz treue Leser von Marketingfun können sich vielleicht an meine Ausführung zum Thema Ipod und der Marketingstrategie von Apple erinnern…. Jetzt beweißt eine Studie, dass ich mit meiner Vermutung gar nicht so schlecht lag:

Laut dem Marktforschungsinstitut GFK NOP geben 13 Prozent der Männer in England an, ihre Beziehung wegen dem neuestem iPod, Fernseher oder sogar für eine moderne Tiefkühltruhe aufzugeben! Und das würden auch 6 Prozent der Frauen tun – ihren Mann gegen ein Gerät tauschen.
Alfred Haslbeck, Eheberater vom psychologischen Fachdienst der Seelsorge, versucht eine Erklärung: “Wenn Menschen Schwierigkeiten haben, dann nähern sie sich eher materiellen Objekten zu, denn die sind ‘beziehungssicher’, so Haslbeck.

Also Marketers der Konsumgüterindustrie: Immer schön für Disharmonie in den Beziehungen sorgen, denn zu viel Harmonie in der Partschaft ist Gift für die Konjunktur!

www.gfknop.co.uk

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Nicht neu und nicht unbekannt: Die Zuwächse auf dem Online-Video-Markt mit anwendergenerierten Inhalten sind förmlich explodiert in 2006. Bis Ende des Jahres stieg in den USA der Anteil am Gesamt-Onlinevideomarkt auf 47 Prozent. Dieser Anteil soll in den kommenden vier Jahren auf 55 Prozent steigen.Diese Zahl entspricht zurzeit 44 Milliarden Videostreams, wie das Marktforschungsinstitut Screendigist berichtet.


Die Frage nach den finanziellen Aussichten beantwortet das Institut eher verhalten. Anwender-gespeiste Videodienste würden in 2010 gerade mal 15 Prozent der Gesamterträge des Online-Videomarktes ausmachen. “Bis jetzt hat noch niemand einen Weg gefunden, wie man mit diesen sehr populären Webdiensten, die eine enorme Anhängerschaft hinter sich versammeln, echtes Geld machen kann”, erklärt Studienautor Arash Amel, Senior Analyst Screen Digest.


Laut Amel ist aber die weitere Entwicklung des Marktes hochinteressant. Frage ist, wie es die großen Portale wie zum Beispiele Youtube und MySpace die Popularität in bare Münze umsetzen können. Aber nicht nur die bekannten Portale könnten von den neuen Werbemodellen profitieren, sondern auch die angrenzenden Bereiche. Dies reiche von der Lizenzierung neuer Techniken, die zum Einbinden und Hochladen von Videoinhalten gefragt seien, bis hin zur Content-Produktion. “Die nächsten 18 Monate werden zeigen, welche Angebote und Geschäftsmodelle sich längerfristig durchsetzen können”, resümiert der Analyst.


Das Portail “www.videotube.de” bietet dazu angeblich als erstes Portal auf dem deutschem Markt ein “User genereted Content Video-Ads” an. Hier können Werbetreibende ihre Spots hochladen und aufmerksamkeitwirksam hinter den von User eingestellten Videos platzieren. “Mit der Einführung von Video-Ads ist Video Tube Vorreiter im deutschsprachigen Internet”, erklärt Rudi Singer, Geschäftsführer Videotube.

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Urlaubsstimmung per Podcasts – darauf setzt jetzt die Lufthansa. Das Unternehmen will ihre Website-Besucher via Podcast auf die Betterfly Angebote hinweisen.
Die angebotenen Podcasts sollen einen virtuellen Rundgang durch verschiedene europäische Städte darstellen. Informationen zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten sowie Hintergrundwissen zu Kultur, Geschichte und kulinarischen Spezialitäten des Landes.

Bisher stehen 10 Podcasts zur Verfügung. Zusammen mit der Münchener Agentur Plan.Net soll diese Zahl auf 25 erhöht werden. Die Hörproben sind kostenlos und stehen ab sofort auf der Internetseite zur Verfügung.

Meine persönliche Meinung?!

Klasse, dass hier eine “neue” Art der Kommunikation genutzt wird. Aber leider sind die Podcasts auf der Seite schwer zu finden und ich glaube gerade hier wären Video-Beiträge viel effekter. Also ich möchte beim Einstimmen in den Urlaub das Land auch sehen und nicht nur hören. Schließlich bucht das Auge den Urlaub mit.

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