Podcastkongress in Köln ist beendet …
Geschrieben von: Renate in Off Topic, Web 2.0 | wong it!
Zwei Tage stand der Mediapark in Köln im Zeichen der Podcaster. Die Wirtschaft und die Privaten haben sich getroffen um sich zu informieren, auszutauschen und zu diskutieren.
Egal wie man vielleicht zu den Inhalten oder Themen einiger Beiträge stand oder welche Sichtweise man hat, ich fand diesen Kongress sehr interessant. Besonders interessant waren für mich die unterschiedlichen Einstellungen zu gewissen Themen, z. B. in Bezug auf Werbung in Podcasts, die Qualität der Podcast und auch die Vermarktung. Hier gab es doch sehr konträere Meinungen. Aber gerade davon lebt ja so ein Kongress und jeder kann danach mit seiner eigenen Meinung nach Hause gehen - aber vielleicht um ein paar Gedanken bereichert.
In der Abschluss-Diskussion ging es um das Thema “Podcasting - Klassische Medien und Podcasts: “Friede und Freude” oder “Hauen und Stechen”. Zentrale Frage war: “Nehmen Podcasts den klassischen Medien die Anteile, wo wird die Zeit zum Podcasthören abgezwackt?” Die lebendige Diskussion zu dem Thema zeigte, dass hier noch sehr unterschiedliche Meinungen existieren. Und es wurde eins bewusst: Podcast konsumieren ist nicht “easy going”, man muss sich aktiv darum bemühen, hier gute Podcasts zu finden und dann hören zu können. Ich muss erst durch die vielen Portale, die sich gebildet haben, nach meinen Interessen suchen, mir den Beitrag dann auch noch runterladen, ggfs. auf ein anderen Medium überspielen und dann hören … Langer Weg. Radio oder TV mache ich einfach an.
Vielleicht liegt da der Knackpunkt an der Bekanntheit von Podcasts? Wie viele Menschen bemühen sich wirklich, sich aktiv zu informieren und etwas zu konsumieren, was sie wirklich interessiert. Und wie viele machen einfach nur den Fernseher oder das Radio an?
Also für mich beantwortet sich die zentrale Frage ganz einfach: Bei mir wird die Zeit zum Podcasthören und -sehen von “sinnloser Beschallung” abgezwackt. Anstatt mich stumpf vor die Glotze zu setzen und halbherzig was zu gucken, was gerade läuft, kann ich gezielt das Anschalten was ich sehen oder hören möchte.
Und ich finde, dafür sollte man den privaten Podcastern, die sich hinters Mikro setzen und vor die Kamera einmal Danke sagen.
Danke an die Leute, die ihre Freizeit damit verbringen, meine Freizeit zu verbessern.














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Januar 31st, 2007 an 16:19
Liebe Renate, das mit dem Trackback hat mal wieder nicht geklappt. Falls es Dich interessiert, ich habe meinen Vortrag zum Einsatz von Video-Podcasts im Marketingmix von Unternehmen und Institutionen im Nachgang des Kongresses niedergeschrieben, auf das Wesentliche gekürzt und veröffentlicht.