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Immer mehr Menschen empören sich über kommerzielle Werbung. Im Jahr 2006 sind beim Deutschen Werberat 1.116 Proteste eingegangen. Für 2005 waren es nur 788.
Die meiste Kritik davon fiel auf Fernsehspots mit 54 Fällen. Gegen Außenwerbung, inbesondere Plakatwerbung wurde in 41 Fallen protestiert. Mit 34 Fällen folgten die Prospekte, dann die Anzeigen in Zeitungen (24 Fälle), Publikumszeitschriften (21 Fälle), Hörfunkspots (21 Fälle) sowie das Internet mit 14 Fällen. Werbemaßnahmen in Fachzeitschriften, Kino- oder Emailwerbung spielte im Berichtsjahr 2006 keine Rolle.

Der Deutsche Werberat hatte insgesamt über 229 Fälle zu entscheiden. 116 davon sprach der Werberat frei, wie zum Beispiel eine Eigenwerbung des ZDF. Von der Wirtschaft hat der Werberat insgesamt 63 Werbemaßnahmen beanstandet. In 61 Fällen stellten dann die Unternehmen die Werbung ein oder änderten sie ab.
Ein Grund für den massiven Anstieg der Proteste ist ein Plakat einer Rundfunkzeitschrift. Allein 490 Briefe gingen gegen das Motiv ein, dass als rassistisch eingestuft wurde.

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Keine Antworten zu “Mehr Proteste gegen kommerzielle Werbung”

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