Handel und Hersteller profitieren von gemeinsamen Marken
Geschrieben von: Renate in Marketing allgemein, Positionierung | wong it!In der Konsumgüterindustrie konkurrieren derzeit Handel und Hersteller miteinander. Dabei scheint die Kooperationen dieser beiden Marktteilnehmer für beide Seiten ein Vorteil zu sein. Dies ist das Ergebnis der Deloitte-Studie ” Focusing on a Common Goal - the State auf Retailer-Supplier Relations”. Die Lösung ist laut der Berater eine Verlagerung auf zielgruppenspezifische Spezialmarken. Beide Seiten können von dem Know-How und dem Wissen des anderen profitieren. Doch das Problem ist derzeit noch das fehlende Vertrauen zueinander.
„Das Produkt- und Markenportfolio von Herstellern und Handel sollte präzise auf die Bedürfnisse fest umrissener Konsumentengruppen ausgerichtet sein“, erklärt Jochen Kuhnert, Partner Retail von Deloitte. Gruppierungen abseits des Massenmarkts seien am interessantesten, denn ihr Kaufverhalten berge die attraktivsten Margen.
Der Aufbau und die Pflege dieser Käufergruppe fordert aber stellt aber für beide Seiten ein erhebliche Herausforderung dar. Käufergruppen sind so vielfältig wie ihr Verhalten und vor allem ihre Markenpräferenzen. Durch die Markenvielfalt profitieren aus diesem Entwicklungen vor allem die Nischenprodukte, wohin gegen die Massenmarken an Anziehungskraft verlieren.
Zur Erschließung dieser Märkte und Potenziale können Hersteller und Handel von einander profitieren. In so eine Kooperation bringen die Hersteller das Wissen um emotionale Kundenbindung von Verbrauchergruppen und der Handel die Kenntnisse des Einkaufsverhaltens der Zielgruppe mit ein.
Im Gegensatz zu Massenmarken und entsprechendem Marketing werden die Käufer von Nischenmarken eher am POS angesprochen. Und genau dies ist die Chance für gute, wirkungsvolle Marketingaktivitäten von Handel und Hersteller.














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