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prospektwerbungDer Handel gibt kräftig Geld aus. Keine andere Branche in Deutschland investierte 2006 mehr in Werbung. 2,5 Milliarden Euro sind ausgegeben worden, das ist ein Anstieg von 6,2 Prozent zu 2005.

Einen großen Anteil an den Werbebugdet des Handel trägt die Prospektwerbung. Doch viele Handelsunternehmen weichen immer häufiger von reinen Produktpräsentationen in den Werbemitteln ab. Die “neue Generation der Prospekte” erzählt. Der emotionale Anspruch an Prospekten ist in den letzten Jahren deutlich in den Vordergrund getreten. Anstatt eine reine “Auflistung” von preisaggressiven Produkten in die Briefkästen der deutschen Haushalte zu schicken, entwickeln viele Unternehmen mehr Themenprospekte und Lifestylemagazine. Was mit dem “Tchibomagazin” begann und uns jede Woche eine neue Welt bescherte, kommt auch langsam bei dem mittelständischen Einzelhandel an. Ausgesuchte Produkte werden beworben und um sie herum eine Geschichte gebaut. Ziel: Weg vom Produktkatalog und hin zu einer umfassenden Erzählweise. Denn die harten Informationen - also vor allem die Preise - suchen sich die Kunden bereits aus dem Internet. Mit der Kommunikationsleistung des Magazin schafft es der Handel, sich vom reinen Preiswettbewerb abzuheben. Der Nachteil ist: Der Erfolg ist nicht unmittelbar in der Kasse. Aber der Umsatz ist dafür am Ende um so höher. Welchen Anteil die reine Abverkaufswerbung und welchen die Emotionalität haben sollte - dafür gibt es keine allgemein gültigen Formeln. Aufwendige Produkte bedürfen einen höheren Anteil der Präsentation und der Erklärung. Auch die regionale Identität des Unternehmens ist ein Faktor bei der Einbindung der Kommunikationsleistungen.

Eine kleine “Zeitformel” hingegen gibt es. Kataloge sollten mindestens zweimal im Jahr erscheinen. Ein gutes Datum ist die Verbindung zu einem saisonalen Ereignis.

Magazine hingegen sollte mindestens einmal im Quartal auf den Weg gebracht werden. Um als Magazin wahrgenommen zu werden, sollte der Umfang von acht Seiten nicht unterschritten werden. Gerade hier ist es wichtig, dass die Storys an dem verfügbaren Produktsortiment ausgerichtet sind. Die redaktionelle Elemente sollten - wie bei allen Marketingmaßnahmen - auf die Zielgruppe ausgerichtet werden.

Die eigentliche Prospektwerbung sollte je nach Branche und Größe des Unternehmens ebenfalls mindestens vier mal im Jahr eingesetzt werden. Eine monatliche Streuung ist sicherlich für viele Einzelhändler sinnvoll, gerade in der Lebensmittelbranche wäre dies viel zu wenig.

(Quelle Foto: www.aboutpixel.com)

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