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Archiv für Juli 2007

In Deutschland werden derzeit anstatt Produkten gerne Preise oder Rabatt verkauft. Werbungen mit Rabatt-Aktionen oder Sonderpreisen überhäufen die deutschen Konsumenten. Ziel dieser Aktionen ist die Schaffung von Wettbewerbsvorteilen. Ohne richtige Strategie nimmt der Kunde die Preisreduktionen aber häufig gar nicht wahr. Im Gegenteil: Die massive Agressivität der Preiskämpfe in Deutschland führt zu Verzerrungen in der Preiswahrnehmung bei Konsumenten.

Die neue Studie der OC&C Strategy Consultants belegt: Nur eine systematische Preiskommunikation schafft Wettbewerbsvorteile.

Für diese Untersuchung wurden 130 Händler aus fünf Ländern und sieben Branchen zu ihrer Preispositionierung befragt. Weiterhin flossen 65.000 Kundenbeurteilungen dieser Händler in die Studie ein.

Kurze Facts:

  • Die Kunden haben ein gutes Gespür für die Preispositionierung der Händler. Bei 68 Prozent der Händler schätzen die Kunden diese richtig ein.
  • Besonders hoch war die Richtigkeit der Einschätzung in Branchen mit hohem Marktanteil und hohem Anteil direkt vergleichbarer Artikel.
  • Schwieriger sieht es bei Branchen mit unterschiedlichen Qualitäten und Modegraden aus. Hier verschätzen sich die Kunden öfter.
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Strategien und langfristige Planungen sind ein wichtiger Faktor des Unternehmenserfolgs. Das wissen fast alle Unternehmen. Doch handeln diese auch danach?

Diese Frage hat die TU Clausthal in Zusammenarbeit mit der Haufe Akademie gestellt. Für die Untersuchung wurden 4.000 Fragebögen an mittelständische Unternehmen in Deutschland versandt. Zusätzlich wurde der Fragebogen online bereit gestellt. Aus 228 Rücksendungen wurden die Schlüsse darüber gezogen, inwieweit Strategische Kompetenz in kleinen und großen Unternehmen vorhanden ist.

Kurz gesagt:

Die Studie belegt, dass die meisten Unternehmen die strategische Planung als notwendig ansehen. In vielen Unternehmen sind auch Strategien in den ein oder anderen Ansätzen vorhanden. Aber viele haben ihre Strategien nicht wirklich dokumentiert, sondern diese existieren nur in den Köpfen der Unternehmer oder im oberen Management. Eine kontinuierliche Kommunikation an die Mitarbeiter und Einbindung in die Zielvereinbarungen setzen nur wenige Unternehmen um.

Die meiner Meinung nach interessante Studie kann bei der Haufe Akademie kostenlos runtergeladen werden.

www.haufe-akademie.de

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Bedruckte Tragetaschen haben immer noch eine hohe Aufmerksamkeit und werden generell gut wahrgenommen. Und Tragetaschen werden im regionalen Bereich genauso gerne wie von großen Markenartikeln eingesetzt.

Das ist das Ergebnis einer Studie des Hamburger Marktforschungsinstitutes Media Analyzer mit über 600 Testpersonen zur Werbewirkung von bunten Tüten. Rund zwei Drittel der Testpersonen schauten laut der Studie rund fünf Sekunden auf die Tüte. Ebenfalls interssant war die Aussage von gut 20 Prozent der Befragten, dass sie die auf der Tüte beworbene Marke mit sehr hoher/hoher Wahrscheinlichkeit kaufen oder das Geschäft besuchen würden.

54 Prozent der Befragten gaben auch an, dass eine schöne Tüte die Marke bzw. das Geschäft sympathisch macht. Somit sind diese Werbemittel auch ein hoher Sympathieträger und Imageverstärker. Schließlich sind Tüten auch ein Werbeinstrument, um die Kundenzufriedenheit beim Kaufakt zu erhöhen und das Kauferlebnis positiv abzurunden. Für ein schönes Einkaufserlebnis ist für 42 Prozent der Befragten auch entscheidend, dass die Waren in einer ansprechenden Tüte verpackt werden. Jede Einkaufstüte generiert zudem multiple Kontakte. Die überwiegende Mehrheit, nämlich 72 Prozent der Befragten nutzen eine Tüte mehrfach. 48 Prozent nutzen eine Tüte drei- bis fünfmal, 24 Prozent sogar noch häufiger.

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Also ehrlich: Um das herausfinden zu können, hätte man nur mich fragen müssen:

Frauen lieben Schokolade. Und Eis. Diese Klischee wurde durch einen High-Tech-Versuch der Universität Amsterdam bestätigt. 300 Frauen aus sechs Ländern haben dafür vor laufender Kamera fünf verschiedene Lebensmittelarten verzerrt. Gefilmt wurde dabei der Gesichtausdruck, der dann an der Universität per entwickelter Gesichterkennungssoftware ausgewertet wurde.

Die Schokolade und die Vanille-Eiscreme zauberten ein zufriedenes Lächeln auf das Gesicht der Teilnehmerinnen. Joghurt und Äpfel brachten nicht einmal ein müdes Lächeln zutage.

Interessant an dieser Studie ist für mich weniger das Ergebnis, sondern die entwickelte Software und Technologie, die für die Marketingbranche an Bedeutung gewinnen kann.

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Viele deutsche Werbeagenturen bieten alles an. Alles, was man rund um Werbung und Marketing braucht. Dadurch verzetteln sich viele  und bedienen einfach zu viele Medienkanäle. Das Ergebnis ist klar: Nicht auf allen Kanälen kann eine einzige Agentur ein Profi sein. Es wird also bewusst in Kauf genommen, dass die Kunden nicht optimal bedient werden. Wer alles bietet, verliert zudem an Profil. Abgewendet werden kann dies nur durch eine Konzentration und Stärkung der Kernkompetenzen.

Das Verzeichnis der Werbeagenturen (VdWa) hat 2006 zum zweiten Mal eine Studie durchgeführt, in der bundesweit 180 Marketingentscheider (knapp 3/4 typischer Mittelstand) zum Thema Agenturauswahl befragt wurden. Die wichtigste Erkenntnis daraus ist: Der Trend geht weg von Fullservice-Agenturen hin zu Spezialdienstleistern. Jedes der befragten Unternehmen beschäftigt im Durchschnitt 2,7 Agenturen. Letztes Jahr waren es noch 2,6 Agenturen.  Gründe dafür sind laut Michal Maasmeier, Kölner Counterpartgruppe, unter anderem die Komplexität der Medienlandschaft und das wachsende Bedürfnis nach individueller Beratung. Eine Gefahr bei der Aufteilung an verschiedene Agenturen sieht Maasmeier aber darin, dass alle Einzelmaßnahmen unter ein konkretes Ziel gestellt werden müssen. Fehlt dies oder wird dies nicht ausreichend beachtet, ist die Schlagkraft der Spezialisten sehr eingeschränkt.

Hier der Ergebnis der Befragung der 180 Marketingentscheider in der  Übersicht

  • 0 Agenturen - 4 Prozent
  • 1 Agentur - 26 Prozent
  • 2 Agenturen - 18 Prozent
  • 3 Agenturen - 26 Prozent
  • 4 Agenturen - 14 Prozent
  • 5 Agenturen - 6 Prozent
  • 6 Agenturen - 4 Prozent
  • 10 Agenturen - 2 Prozent

(Quelle: VdWa Studie 2007)

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Denken Sie immer an die Interessen Ihres Gegenübers.

(Lee lacocca)

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Organisation ist ein Mittel, die Kräfte des einzelnen zu vervielfältigen.

(Peter F. Drucker)

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Das war uns nicht ganz neu: Gut 80 Prozent der Kaufentscheidungen werden von Frauen gefällt.

Neu ist aber, dass die ehemaligen Unterschiede zwischen den Geschlechtern heute immer schneller schwinden sollen. Wir Frauen stehen laut aktueller Studie des Zukunftsinstitutes Kelkheim (Auftraggeber Gruner & Jahr Emotion Verlag GmbH) den Männern nichts mehr nach, weder bei der Technik noch bei der Karriere. Die Hälfte der Handys landen in Frauenhandtaschen und das Word Wide Web wird immer mehr von weiblichen Nutzern bevölkert. Auch bei der Nutzung von Consumer-Electronics holen die Frauen auf. Besonders ansprechend zeigt sich hierbei der Erwerb im Internet, um Zeit sparen zu können. Denn Zeit ist ein wichtiges Gut geworden, und steht gerade bei den Verbraucherinen für steigende Lebensqualität, Genuss und Wohlbefinden.

Weitere Ergebnisse der emotion Trendstudie: Die Frauen formulieren heute ihre Ziele konkreter und glauben fest an die Verwirklichung. 92 Prozent der Frauen wünschen sich dabei an erster Stelle wirtschaftliche Unabhängigkeit. 88 Prozent wünschen sich Kinder und auf Platz drei steht 85 Prozent der lebenslange Partner. Zielstrebigkeit zeichnet den weiblichen Teil der Generation aus, die Damen zwischen 25 und 30 können gegenüber den Herren gleichen Alters bessere Bildungsabschlüsse aufweisen. Neue Devisen bekennen das Selbstwertgefühl. Der Glaube an sich selbst dient der Erfüllung der Wünsche durch wachsendes Selbstvertrauen. Rund die Hälfte aller Frauen richten sich nach dem Motto: Ich weiß, was ich will und kann!, andere nützen den Optimismus als Strategie zum Glück.

Die komplette Studie kann unter www.guj.de runtergeladen werden.

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Für Onlinewerbung geben Kleinunternehmen nur 23 Prozent ihres Werbebugdet aus. Das ist das Ergebnis einer Umfrage vom Institut Techconsult, die von Microsoft Deutschland in Auftrag gegeben wurde.

Für die meisten Kleinunternehmen ist derzeit noch attraktiver, sich zum Beispiel in Anzeigen oder Beilagen der Lokalpresse zu präsentieren. Kleine Handelsbetriebe sind etwas innovativer, hier werben gut 28 Prozent online. Kleine Industriebetriebe hingegen liegen weit zurück mit der Online-Werbung.

Bei der Budget-Verteilung spielt dann das Suchmaschinenmarketing eine große Rolle. Gut ein Viertel des Online-Budget wird ausgegeben, um in den Suchmaschinen wie Google oder Yahoo zu erscheinen. Dies wird besonders von Handelsbetrieben und Dienstleistungsunternehmen betrieben. In Email-Marketing fließen 16 Prozent und in Werbebanner gut 12 Prozent des Budgets.

Die Zahlen bei der Offlinewerbung:

  • 44 Prozent für lokal und regional erscheinende Anzeigen und Aktionen
  • 16 Prozent für Brief- und Faxmailings
  • 13 Prozent für Broschüren und Katalogen
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Was einige negativ mit “die Karten, die immer vor den Toiletten ausliegen” deklarieren, ist für andere eine derzeit noch schwach vertretende Möglichkeit der Werbung mit großem Potential.

Ambient Media - was so viel heißt wie die Integration von Werbung in die Lebens- und Freizeitwelten der Zielgruppen. Potentielle Kunden sollen an Orten ihrer Freizeit für Produkte angesprochen werden. Das kann im Kino, im Fitness-Center, aber auch im Flughafen, Taxi oder auf dem besagten WC geschehen. Also werden die Konsumenten an Orten und Zeiten angesprochen, wo sie länger verweilen. Ambient Media soll sich sinnvoll in das räumliche Gesamtkonzept integrieren, und nicht störend wirken. Durch eine genaue Auswahl der Locations ist eine zielgruppengerechte Ansprache mit geringen Streuverlusten möglich.

Die wohl bekanntesten Ambient-Werbeträger sind die kostenlosen City-Cards. Inzwischen gibt es eine Vielzahl von Ambientmedien wie Bierdeckel, Spiegelaufkleber, Kreidezeichnungen, Coffee-to-go-Becher, Banner und Aufstellern.

Aber nicht nur im B2C-Bereich ist Ambient interessant, auch im B2B-Bereich wird es inzwischen eingesetzt. Ein recht kostengünstiges und gleichzeitig wirkungsvolles Mittel ist die Werbung in Taxis. Auf den Rückseiten der Beifahrersitzen ist viel Platz für eine Werbebotschaft. Eine Möglichkeit, die auch VOX für eine Kampagne für die Serie “Six Feed Under” eingesetzt hat. Aber auch auf Flughäfen verbringen Geschäftskunden in den Lounges viel Zeit ohne große Abwechselung.

Derzeit wird Ambient Media größtenteils noch als zusätzliche Marketingmaßnahmen bei Kampagnen eingesetzt, also “on top”. Anscheinend ist aber ein Wandel zu erkennen, Ambient findet zunehmend seinen festen Platz im Mediamix. Karsten Warrik, Ambermedia Berlin, sieht in der Kombination von Ambient mit anderen Mediaformaten den großen Vorteil dieser Werbeform. Es sorgt für gute Erinnerungswerte bei Kampagnen.

Der Fachverband Ambient Media e.V. (FAM) liefert mit dem Ambient Media Barometer 2007 ein paar Zahlen.

  • 80 Prozent der Mediaagenturen gaben an, dass die Bedeutung von Ambient Media deutlich ansteigen wird. Das sehen auch 92 Prozent der Spezialvermittler, 85 Prozent der Werbeagenturen und 76 Prozent der Unternehmen so.
  • 88 Prozent der Befragten sehen als Zielgruppe für Ambient die bis zu 25jährigen.
  • Als mögliche Ziele sehen 81 Prozent Produkteinführungen und 76 Prozent Imageaufbau.
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