Organisation ist ein Mittel, die Kräfte des einzelnen zu vervielfältigen.
(Peter F. Drucker)
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Organisation ist ein Mittel, die Kräfte des einzelnen zu vervielfältigen.
(Peter F. Drucker)
Das war uns nicht ganz neu: Gut 80 Prozent der Kaufentscheidungen werden von Frauen gefällt.
Neu ist aber, dass die ehemaligen Unterschiede zwischen den Geschlechtern heute immer schneller schwinden sollen. Wir Frauen stehen laut aktueller Studie des Zukunftsinstitutes Kelkheim (Auftraggeber Gruner & Jahr Emotion Verlag GmbH) den Männern nichts mehr nach, weder bei der Technik noch bei der Karriere. Die Hälfte der Handys landen in Frauenhandtaschen und das Word Wide Web wird immer mehr von weiblichen Nutzern bevölkert. Auch bei der Nutzung von Consumer-Electronics holen die Frauen auf. Besonders ansprechend zeigt sich hierbei der Erwerb im Internet, um Zeit sparen zu können. Denn Zeit ist ein wichtiges Gut geworden, und steht gerade bei den Verbraucherinen für steigende Lebensqualität, Genuss und Wohlbefinden.
Weitere Ergebnisse der emotion Trendstudie: Die Frauen formulieren heute ihre Ziele konkreter und glauben fest an die Verwirklichung. 92 Prozent der Frauen wünschen sich dabei an erster Stelle wirtschaftliche Unabhängigkeit. 88 Prozent wünschen sich Kinder und auf Platz drei steht 85 Prozent der lebenslange Partner. Zielstrebigkeit zeichnet den weiblichen Teil der Generation aus, die Damen zwischen 25 und 30 können gegenüber den Herren gleichen Alters bessere Bildungsabschlüsse aufweisen. Neue Devisen bekennen das Selbstwertgefühl. Der Glaube an sich selbst dient der Erfüllung der Wünsche durch wachsendes Selbstvertrauen. Rund die Hälfte aller Frauen richten sich nach dem Motto: Ich weiß, was ich will und kann!, andere nützen den Optimismus als Strategie zum Glück.
Die komplette Studie kann unter www.guj.de runtergeladen werden.
Für Onlinewerbung geben Kleinunternehmen nur 23 Prozent ihres Werbebugdet aus. Das ist das Ergebnis einer Umfrage vom Institut Techconsult, die von Microsoft Deutschland in Auftrag gegeben wurde.
Für die meisten Kleinunternehmen ist derzeit noch attraktiver, sich zum Beispiel in Anzeigen oder Beilagen der Lokalpresse zu präsentieren. Kleine Handelsbetriebe sind etwas innovativer, hier werben gut 28 Prozent online. Kleine Industriebetriebe hingegen liegen weit zurück mit der Online-Werbung.
Bei der Budget-Verteilung spielt dann das Suchmaschinenmarketing eine große Rolle. Gut ein Viertel des Online-Budget wird ausgegeben, um in den Suchmaschinen wie Google oder Yahoo zu erscheinen. Dies wird besonders von Handelsbetrieben und Dienstleistungsunternehmen betrieben. In Email-Marketing fließen 16 Prozent und in Werbebanner gut 12 Prozent des Budgets.
Die Zahlen bei der Offlinewerbung:
Was einige negativ mit “die Karten, die immer vor den Toiletten ausliegen” deklarieren, ist für andere eine derzeit noch schwach vertretende Möglichkeit der Werbung mit großem Potential.
Ambient Media – was so viel heißt wie die Integration von Werbung in die Lebens- und Freizeitwelten der Zielgruppen. Potentielle Kunden sollen an Orten ihrer Freizeit für Produkte angesprochen werden. Das kann im Kino, im Fitness-Center, aber auch im Flughafen, Taxi oder auf dem besagten WC geschehen. Also werden die Konsumenten an Orten und Zeiten angesprochen, wo sie länger verweilen. Ambient Media soll sich sinnvoll in das räumliche Gesamtkonzept integrieren, und nicht störend wirken. Durch eine genaue Auswahl der Locations ist eine zielgruppengerechte Ansprache mit geringen Streuverlusten möglich.
Die wohl bekanntesten Ambient-Werbeträger sind die kostenlosen City-Cards. Inzwischen gibt es eine Vielzahl von Ambientmedien wie Bierdeckel, Spiegelaufkleber, Kreidezeichnungen, Coffee-to-go-Becher, Banner und Aufstellern.
Aber nicht nur im B2C-Bereich ist Ambient interessant, auch im B2B-Bereich wird es inzwischen eingesetzt. Ein recht kostengünstiges und gleichzeitig wirkungsvolles Mittel ist die Werbung in Taxis. Auf den Rückseiten der Beifahrersitzen ist viel Platz für eine Werbebotschaft. Eine Möglichkeit, die auch VOX für eine Kampagne für die Serie “Six Feed Under” eingesetzt hat. Aber auch auf Flughäfen verbringen Geschäftskunden in den Lounges viel Zeit ohne große Abwechselung.
Derzeit wird Ambient Media größtenteils noch als zusätzliche Marketingmaßnahmen bei Kampagnen eingesetzt, also “on top”. Anscheinend ist aber ein Wandel zu erkennen, Ambient findet zunehmend seinen festen Platz im Mediamix. Karsten Warrik, Ambermedia Berlin, sieht in der Kombination von Ambient mit anderen Mediaformaten den großen Vorteil dieser Werbeform. Es sorgt für gute Erinnerungswerte bei Kampagnen.
Der Fachverband Ambient Media e.V. (FAM) liefert mit dem Ambient Media Barometer 2007 ein paar Zahlen.
Auch so Marketingmenschen haben Hobbys. Und ich gehöre auch dazu.
Und jetzt kann ich beides verbinden: Ich mache mal etwas Marketing für mein Hobby. Schon seit längerem kommt ihr euch bei sevenload die Ergebnisse meiner Freizeitbeschäftigung anschauen. Unter den Namen Mediabroadway stelle ich dort ein paar meiner “Schnappschüsse” ein. Anscheinend gefallen einigen Usern dort diese Bilder, denn seit heute bin ich dort als Photo-Special geführt.
Wer sich nicht bewegt, wird nichts bewegen.
(Joachim Meissner)