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Archiv für August 2007

Wer über 49 Jahre alt ist, wird von der Werbung kaum angesprochen. Laut aktueller Untersuchung der internationalen Strategie- und Technologieberatung Booz Allen Hamilton wird die Zielgruppe “Best Ager” trotz aktuellem Trend viel zu wenig angesprochen. Nur 3 bis 5 Prozent der Media-Ausgaben werden gezielt zur Ansprache dieser Käufergruppe verwendet. Doch dabei verfügt gerade diese Gruppe über die Hälfte der privaten Kaufkraft. Die Best Ager können durchschnittlich 2.000 Euro mehr im Jahr ausgegeben als Personen unter 50 Jahren.

Und diese Generation verhält sich anders als ihre Eltern. Jung geblieben haben sie großes Interesse an neuen Produkten und Innovationen. Wichtig ist aber, dass diese Generation nicht auf die typischen “Altenprodukte” steht. Leicht zu bedienen und dennoch neuste Technik, das ist den Best Agern wichtig. Zusätzlich muss eine Ansprache gewählt werden, die nicht ständig das Alter thematisiert, sondern die Werte und die lebensprägende Momente dieser Gruppe.

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Sie kommen in jeden Briefkasten, auch auf denen steht: Keine Werbung. Und sie werden gelesen: Die kostenlose Stadtmagazine.

2006 lag die Akzeptanz und Nutzung bei den Anzeigenblätter laut Allensbacher-Werbeträger-Analyse stabil auf über 67 Prozent. Was rund um sie selbst passiert, was im Kreis los ist, das scheint immer mehr Leser zu interessieren.

Doch noch liegt das Image von Stadtmagazine unter dem der Tagespresse. Grund dafür ist sicherlich der hohe Anzeigenteil und der relativ niedrige Redaktionsteil von ca. 30 – 40 Prozent. Auch die kostenlose Verteilung wertet das Bild in Richtung Wertigkeit und Nutzungsintensivität für viele ab. Doch das Erscheinungsbild der Stadtmagazine hat sich in den letzten Jahren positiv gewandelt. Die Akzeptanz der Leser und auch der Inserenten steigt.

Ein großer Vorteil: Anzeigenblätter erreichen das gesamte Bevölkerungsspektrum durch alle Altersklassen, schon Leser ab 14 Jahren gehören zu den regelmäßigen Nutzern.
Doch um zu entscheiden, ob das kostenlose Stadtmagazin die richtige Werbeplattform für das eigene Unternehmen ist, gilt es folgende Kriterien zu untersuchen:


  1. Wie bekannt ist das Anzeigenblatt in der Region oder in der Stadt? Gibt es Konkurrenzangebote bzw. Alternativen?

  2. Wie stark ist die Tagespresse in der Region?

  3. Werden die Mediadaten transparent und offen zur Verfügung gestellt? Wie ist die Leserstruktur?

  4. Wie hoch ist die Nutzungsintensivität?

  5. Wie ist das Layout, die Grafik, die Papier- und Druckqualität?

  6. Welchen Anteil hat der Redaktionsteil in dem Stadtmagazin und wie hoch der Anteil der Anzeigen?

  7. Ist ein Lokalcharakter vorhanden?

  8. Werden Sonderseiten angeboten?

  9. Wie hoch ist der Anteil der Anzeigen des direkten Wettbewerbs?


Der Preis richtet sich bei den Magazinen nach regionaler Konkurrenz, der redaktionellen Qualität, Bekanntheitsgrad in der Bevölkerung, der Auflage und der Kaufkraft in der Region.

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