Archiv für Oktober 2007

Die Neigung der deutschen Verbraucher, sich wieder mehr von der Qualität als vom Preis bei der Kaufentscheidung beeinflussen zu lassen, hat sich stabilisiert. So die Aussage der Nürnberger Marktforschung Plus. „Mit dem Aufschwung ist auch das Qualitätsbewusstsein wieder zurückgekommen. Vor zwei, drei Jahren war das Verhältnis noch umgekehrt,“ weiß Marktforscher Weßner.

Das Institut hat über 1.000 Konsumenten befragt, wie sie den Service der Handelsunternehmen wahrnehmen. 19 führende Handelsunternehmen wurden dafür auf den Prüfstand gestellt. Und heraus kam, dass die Drogerieketten DM und Müller, sowie der Lebensmitteleinzelhändler Edeka die besten Service-Noten der Verbraucher erhielten.

Plus-Chef Konrad Weßner beschreibt das Ergebnis: ” Es wird deutlich, dass die Konsumenten einen feinen Sinn für Serviceleistungen von Händlern besitzen”. Insgesamt schneide der Handel beim Konsumenten in puncto Service ordentlich ab, resümiert Weßner. Die meisten Unternehmen hätten aus der Vergangenheit gelernt. Im Handel gebe es mehr Service-Oasen als Service-Wüsten.

Detaildaten zur dieser Untersuchung gibt es hier: www.plus-navigation.de.

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Eins meiner Lieblingsthemen ist mal wieder aufgegriffen worden: Die PR-Arbeit in der KMU.

Eine wissenschaftliche Studie des Lehrstuhls für Marketing an der Julius-Maximilians-Universität hat ermittelt, dass 59 Prozent der kleinen und mittelständischen Unternehmen Public Relations für “absolut wichtig” halten. Gefolgt von 21 Prozent, die PR-Arbeit für “wichtig” halten.

Besonders untersucht wurden bei dieser Studie die Bedeutung der Pressearbeit im Allgemeinen und der verbraucherorientieren Pressearbeit im Speziellen. Hier wurden keine großen Unterschiede zwischen der KMU (unter 250 Mitarbeitern) und den größeren Betrieben (über 250 Mitarbeitern) festgestellt. 95 Prozent der befragten Unternehmen gaben im Durchschnitt an, sich generell in der Pressearbeit zu engagieren. Nur die Unternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitern lagen mit 89 Prozent unter dem Durchschnitt.

Die verbraucherorientierte Pressearbeit - mit Ansprache der Zielgruppe “Endverbraucher” -  ist bei den Unternehmen noch weniger verbreitet. Hier gaben nur gut 62 Prozent der befragten Unternehmen an, in diesem Feld tätig zu sein. Aber mehr als die Hälfte der Befragten gaben an, hier demnächst das Engagement weiter ausbauen zu wollen.

Interessant ist auch die Auswertung über die Mediengattungen: 91 Prozent der Unternehmen nutzen das Internet, gefolgt von Radio mit 43 Prozent und TV mit 40 Prozent. Fast ein Viertel der Befragten verzichten bei ihrer PR-Arbeit ganz auf Printmedien.

Für diese Studie wurden 100 deutschen Unternehmen aller Größen von den Studenten unter die Lupe genommen.

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Auch in den Zeiten von neuen Medien sind die klassischen Werbemedien nicht wegzudenken. Das belegen auch die Bruttoaufwendungen in den klassischen Medien. Laut Nielsen Media Research sind diese in den ersten neuen Monaten diesen Jahres um plus 4 Prozent gestiegen. Das entspricht einem Anstieg von 564 Millionen Euro auf insgesamt 14,6 Milliarden gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Schaut man sich die Umsätze genauer an, wird diese Steigerung folgendermaßen gesplittet:

  • Die Fernsehwerbung hat mit 6 Milliarden Euro den größten Anteil, und verbucht ein Wachstum von 6,4 Prozent zum Vorjahr.
  • Die Werbemaßnahmen in den Tageszeitungen sind um 2,7 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro gestiegen (ohne Rubrikanzeigen). Die Publikumszeitschriften hingegen haben 1,3 Prozent verloren und verzeichneten einen Werbeumsatz von 2,9 Milliarden Euro. Die Fachzeitschriften verloren mit einem Minus von 2,0 Prozent den größten Anteil an den gesamten Werbeaufwendungen. Hier lag der Umsatz noch bei gut 325 Millionen Euro.
  • Das Medium Radio hat 8,4 Prozent zugelegt und konnte rund 933 Millionen Euro erwirtschaften.
  • Am stärksten gewachsen sind die Werbeaufwendungen für Plakate. Mit 577 Millionen wurden hier 14,8 Prozent mehr investiert als zum Vergleichszeitraum im Vorjahr.
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zeitung Werbung in Tageszeitungen wird von vielen als teuer und zu kompliziert angesehen. Gerade kleinen und mittelständische Unternehmen fällt die Entscheidung schwer, eine Anzeige in der regionalen Tagespresse zu schalten.

Neue Medien oder her, die Tageszeitung wird immer noch gelesen. Gut drei Viertel aller Erwachsenen lesen regelmäßig eine Zeitung. So ist über dieses Medium schnell eine große Reichweite möglich. Denn viele beziehen ihre Zeitung per Abo und lesen somit auch regelmäßig. Und Tageszeitungen werden immer noch als glaubwürdig und regional verwurzelt eingestuft.

Aber natürlich gibt es auch negative Seiten: Eine zielgruppengerechte Steuerung der Werbung ist bei einer regionalen Zeitung schlecht möglich. Wer dort wirbt, muss mit hohen Streuverlusten rechnen und das macht diesen Werbenträger auch so teuer. Steht dem dann auch noch ein Werbekonzept ohne strategische Ausrichtung gegenüber, hat die Anzeige kaum Wirkungskraft. Was sich auch herauskristallisiert: Die Leserschaft der Zeitungen werden älter, die jungen Leser wenden sich ab. Bei den 14-29jährigen lesen nur noch 60 Prozent regelmäßig eine Tageszeitung, bei den über 50jährigen sind es gut 86 Prozent.

(Foto: www.aboutpixel.de, Fotograf svair)

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ifranztv

Die TV-Zeitschriften entdenken die Videopodcaster als Free-TV-”Sender” :-). Reinschauen lohnt sich.

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