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Auch in den Zeiten von neuen Medien sind die klassischen Werbemedien nicht wegzudenken. Das belegen auch die Bruttoaufwendungen in den klassischen Medien. Laut Nielsen Media Research sind diese in den ersten neuen Monaten diesen Jahres um plus 4 Prozent gestiegen. Das entspricht einem Anstieg von 564 Millionen Euro auf insgesamt 14,6 Milliarden gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Schaut man sich die Umsätze genauer an, wird diese Steigerung folgendermaßen gesplittet:

  • Die Fernsehwerbung hat mit 6 Milliarden Euro den größten Anteil, und verbucht ein Wachstum von 6,4 Prozent zum Vorjahr.
  • Die Werbemaßnahmen in den Tageszeitungen sind um 2,7 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro gestiegen (ohne Rubrikanzeigen). Die Publikumszeitschriften hingegen haben 1,3 Prozent verloren und verzeichneten einen Werbeumsatz von 2,9 Milliarden Euro. Die Fachzeitschriften verloren mit einem Minus von 2,0 Prozent den größten Anteil an den gesamten Werbeaufwendungen. Hier lag der Umsatz noch bei gut 325 Millionen Euro.
  • Das Medium Radio hat 8,4 Prozent zugelegt und konnte rund 933 Millionen Euro erwirtschaften.
  • Am stärksten gewachsen sind die Werbeaufwendungen für Plakate. Mit 577 Millionen wurden hier 14,8 Prozent mehr investiert als zum Vergleichszeitraum im Vorjahr.
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2 Antworten zu “Werbeaufwendungen für Plakate gestiegen”

  1. Georg Schneider sagt:

    Ich hätte ja jetzt einiges erwartet… Doch nie im Leben den Anstieg der Plakatwerbung. Ich empfinde das als nicht mehr zeitgemäß und scheine dabei zu irren….

  2. Renate sagt:

    Hallo Georg,

    ich persönlich halte recht viel von den Großflächenplakaten, gerade im regionalen Bereich und als Werbemittel für die KMU. So ein Plakat sollte sicherlich nicht die einzige Werbemaßnahmen sein, aber kann Werbekampagnen sehr gut unterstützen und begleiten. Und wenn man dann schaut, wie viele große Markenhersteller sich diesem Medium bedienen, dann kann ich damit nicht ganz auf dem Holzweg sein.

    Und Danke für das “Stöckchen”, da muss ich jetzt erstmal drüber nachdenken :-)

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