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Der Einkauf im Lebensmitteldiscounter kann für die Kunden schnell zum Spießrutenlauf werden. Eine POS-Aktion an der einen Ecke, die nächste steht fast gleich daneben. Wer kennt diese Situation nicht. Und dies ist auch gleich ein gutes Beispiel dafür, dass POS-Aktionen immer noch zu schlecht geplant werden. Viele Aktivitäten werden unüberlegt aus der Hüfte geschossen und schon gar nicht in den Kommunikationsmix des Unternehmens eingebunden.

Doch dabei ist die komplette Verzahnung aller Maßnahmen ein wichtiger Faktor für den Erfolg. Nur wer seine POS-Marketing-Maßnahmen als wichtiges strategisches Element betrachtet und in das Gesamtpaket seiner Maßnahmen einbettet ist auf dem richtigen Weg.

Dies weißt auch eine Studie auf, die die Kölner Agentur “die Gefährten” in den letzten zwei Jahren durchgeführt hat. Regelmäßig wurden dabei Konsumentenbefragungen durchgeführt, um den Einsatz und den Stellenwert am POS verschiedener Branchen abzufragen. Deutlich wurde dabei, dass POS-Marketing für Industrie und Handel immer wichtiger wird. Aber die Untersuchung zeigt auch auf, dass viele Aktionen nicht wirklich geplant und schon gar nicht in den Kommunikationsmix eingebunden sind.

Eine weitere Erkenntnis ist, dass POS-Marketing weiterhin hauptsächlich kurzfristige Ziele wie die Umsatzsteigerung verfolgt. Langfristige Ziele wie zum Beispiel die Etablierung von Marken, die Ertragssteigerung oder die Erhöhung der Wiederverkaufsraten spielen derzeit keine große Rolle bei den Zielen solcher Aktionen.

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