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Archiv für Februar 2008

Da hören wir immer mehr von Zielgruppe 50+ und jetzt gibt es laut dem Trendforscher Matthias Horx noch einen neuen Trend: Die Frauen.

Und warum sind die Frauen jetzt so megain? Auf die Erklärung war ich ja besonders gespannt:

Laut Horx sind Frauen es gewohnt, dass ihr Arbeitsplatz unsicher ist und dass sie ihre Berufstätigkeit für eine Familienpause zweitweilig unterbrechen müssen. Zusätzlich sind die Frauen heute sehr gut ausgebildet und sind wohl gerade am Anfang ihrer Karriere oft sehr viel ehrgeiziger als Männer. Dies wohl auch, weil sie wissen, dass mit dem ersten Kind der Karriereknick kommt. Und Horx fügt noch hinzu: Frauen sind Realisten und arbeiten ständig an ihrem Ich. Dabei suchen Sie ständig nach Angeboten, die das Leben leichter und schöner machen.

Hmmm… Aber das ist doch irgendwie nicht neu – warum wird dies gerade jetzt als Trend gesehen?

Bin ich jetzt also auch Zielgruppe? Naja, wohl nicht ganz, denn ich gehöre nicht zu den Frauen, die durchschnittlich vier Stunden am Tag fernsehen (und damit wohl eine gute halbe Stunde als der Durchschnitts-Mann) und sich von Couching-Formaten neue Anregungen holen. Denn mit diesen neuen Formaten möchten die Sender die Zielgruppen abgreifen. Die Gruppe ProSiebenSat.1 hat dafür gleich einen neuen Sender gegründet: NeunTV. Der existiert bereits seit Anfang des Jahres und richtet sich an Frauen zwischen 30 – 59 Jahren.

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Für viele Unternehmen ist die Kundenkarte schon ein fester Bestandteil des Marketingmixs geworden. Dieses gute Kundenbindungsmittel wird oft in Zusammenhang mit Bonussystem verwendet.


Leider scheint es so, dass die daraus resultierenden Adressdaten noch nicht genug genutzt werden. Das ergibt eine aktuelle Untersuchung des Institute of Electronic Business (IEB). Für diese Studie wurden CRM-Führungskräften von Unternehmen wie Aral, Tesco oder EnBW befragt. Demnach gibt es noch großen Nachholbedarf bei der Integration in die CRM-Systeme der Unternehmen. Derzeit werden die Erkenntnisse über die Bedürfnisse der Verbraucher viel zu wenig genutzt.

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Durchschnittlich 6,12 Euro zahlen wir Deutschen für eine Kinokarte. Ein Preis, den in 2007 gut 8 Prozent weniger ausgeben wollten als noch in 2006. Mit gut 125,4 Mio. Euro. Filmenbesuchen geht die Zahl von 236,7 Mio. Euro aus 2006 wieder zurück.

Damit verbunden ist auch ein Rückgang des Netto-Werbeumsatzes der Filmtheater. 2007 lagen die Investitionen (ohne Produktionskosten) für Dias bei 29,3 Mio. Euro, 2006 waren es noch 32,7 Mio. Euro. Einen fast vergleichbarer Rückgang gibt es auch bei den Werbefilmen: 2007 waren es 76,9 Mio. Euro, 2006 hingegen 84,7 Mio. Euro.

Trotz dieser Zahlen ist die Anzahl der Spielstätten und Leinwänden relativ konstant geblieben. Hier gab es nur minimale Rückgänge.

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Entspannung pur: 32,7 Prozent der Frauen gehen zum Stressabbau erstmal shoppen und kaufen sich was schönes. Die Männer hingegen (34,1 Prozent) zünden sich erstmal eine Zigarette an oder gönnen sich ein Glas Bier oder Wein (21 Prozent).

(Quelle: aktuelle Studie der GfK).

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Die Zielgruppe 50+ ist uns allen schon lange bekannt. Oft haben wir davon gehört, von ihrem Wachstum, von der Konsumbereitschaft und von der Kaufkraft. Online-Angebote werden der Zielgruppe angepasst, Marketingmaßnahmen genau abgestimmt – aber was macht eigentlich der Handel. Bedient er diese Zielgruppe eigentlich passend?

Im allgemeinen Jugendwahn wird das Verkaufspersonal immer jünger (und dadurch vielleicht auch günstiger), das ältere Personal wird zurückgeschraubt. Doch will der Handel von den erheblichen Kaufpotential profitieren, muss auch die Beratung im Einzelhandel angepasst werden.

HDE-Chef Robert Weitz und Metro-Personalleiter Jürgen Pfister gehen für ihre Unternehmen diesen Weg. Gemeinsam mit dem Bundesarbeitskreis Arbeit und Leben ist das Projekt “Pluspunkt Erfahrung” auf die Beine gestellt worden. Das Projekt qualifiziert kaufmännisch ausgebildete Arbeitslose und Einzelhandelsbeschäftige in unterschiedlichen Seminare dazu, speziell die Kundengruppe 50+ zu beraten.

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