Verkehrsmittelwerbung wird seit Anfang 2006 offiziell Transport Media genannt. Dieser mobile Werbeträger transportiert die Werbung fast überall dort hin, wo man sie haben will. Das kann vor allem in Gegenden sehr interessant sein, die nur mit wenig Flächen für Großflächenplakate belegt sind. Aber auch in Kombinition mit dieser Form der Außenwerbung kann Transport Media in größeren Städten eine Kampagne erfolgreich nach vorne bringen. Busse, Bahnen und Taxi kommen in die Innenstädte und somit in alle Bereiche, in denen sich viele Menschen aufhalten. Ein weiteres Plus: Sie kommen somit auch dort hin, wo die klassischen Werbeträger kaum vertreten sind.
Eine Studie des Marktforschungsinstitutes Forsa für den Fachverband der Außenwerbung (FAW) belegt, dass die Werbung auch tatsächlich beim Betrachter ankommt. 71 Prozent der Befragten konnten sich an Ganzgestaltungen, 67 Prozent an Teilgestaltungen und 57 Prozent an Innenwerbungen erinnern. Die Seitenwerbung auf Taxen kennen 66 Prozent, die Taxidachwerbung 58 Prozent.
Ein weiterer Vorteil dieser Werbeform sind die Sympathie- und Akzeptanzwerte im Vergleich zu anderen Medien. Laut Marktforschungsinstitut Imas stören sich lediglich 15 Prozent an dieser Form der Werbung. Über TV-Werbung ärgern sich hingegen 68 Prozent der Testpersonen.
Trotz dieser guten Werte eignet sich Transportmittelwerbung aber hauptsächlich für Imagezwecke oder Steigerung des Bekanntheitsgrades. Grund dafür sind die längeren Vorlauf- und Belegungszeiten. Traffic-Boards an Bussen und Bahnen können bereits ab einem Monat gebucht werden. Für kurzfristige Aktionen oder die Bewerbung von Sonderverkäufen ist dieser Zeitraum aber immer noch zu lang. Zudem kommt eine Vorlaufzeit von mindestens vier bis sechs Wochen.
Schneller geht es mit der Taxiwerbung. Geklebte Varianten können mit einer Laufzeit von zwei Wochen gebucht werden, die Dachwerbung der Firma Taxi-AD in Großstädten sogar wochenweise. Nachteil: Es muss dann das ganze Netz gebucht werden. Die Vorlaufzeiten betragen hier ca. drei bis vier Wochen.
Bei der Gestaltung ist zu beachten, dass es sich um bewegte Medien handelt. Daher sollte bei der Konzeption auf starke Farben und Kontraste, sowie klare, einfache Textbotschaften geachtet werden.














Einträge (RSS)