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Archiv für die Kategorie: Marketing allgemein

Wir Frauen haben anscheinend eins im Kopf: Marken. Allein in den wichtigsten Produktbereichen sollen wir gut 500 verschiedene Brands kennen. Rund ein Drittel davon finden wir sympathisch, in die engere Wahl kommen bei uns gut 120. Die restlichen 50 Marken haben dann immer noch eine Chance, von uns gekauft zu werden.

Das sind die Ergebnisse der aktuellen “Brigitte KommunikationsAnalyse2008”.Befragt wurden 5.000 Frauen zwischen 14 und 64 Jahren und erstmal daneben auch Frauen bis 70 Jahre.


Im Vergleich zu 2006 hat sich das Markenrepertoire deutlich ausgeweitet, auch unter Berücksichtigung der Aktualsierung und Erweiterung der Befragung. “Bekanntheit, Sympathie und Verwendungsbereitschaft haben in der laufenden Erhebung signifikant zugelegt”, so Harald Künzer, Studiendirektor und stellvertretender Anzeigenleiter bei Brigitte. Trotz dieser Entwicklung, die Künzer auf die bessere Wirtschaftslage zurückführt, hat der Anteil der weiblichen Smartshopper und Pfennigfuchser zugenommen. Künzer schlüsselt für einige Produktgruppen auch auf, was die Sympathie einer Marke ausmacht. Natürlichkeit, gute Werbung, Preis und Warentestergebnisse können bei Kosmetik und Körperpflege die wichtigen Faktor zur Sympathiebildung sein. Beim Handel sind dies auch die Vertrauenswürdigkeit oder ein guter Service.

Gerade hier – im Bereich der Imagewerbung – tritt der Handel noch sehr verhalten auf. Nur ein kleiner Teil des Werbevolumens wird in Imagekampagnen investiert. Erst in jüngster Vergangenheit, nach dem Bespitzelungskanal bei Lidl, scheint ein Umdenken statt zu finden.

Einige Zahlen:


  • H&M DOB ist 55,1 Prozent sympathisch, 6,7 Prozentpunkte mehr als 2006

  • Esprit immer 49,0 Prozent, 4,4 Prozentpunkte mehr gegenüber 2006

  • Aldi hat mit 60,9 Prozent 2,2 Prozentpunkte zu 2006 verloren

  • und Dr. Oetker mit 62,8 Prozent sogar 2,7 Prozentpunkte

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Da habe ich doch neulich bei der Frühjahrskampagne von Fleurop mitgemacht. Das Unternehmen hat eine Aktion mit 50 Blumensträußen a 20,00 Euro verlost.

Gewonnen habe ich leider nicht. Aber anstatt mich mit einer Mail zu informieren, bekam ich vorhin einen wunderschönen Frühlingsstrauß als Trostpreis. Und habe mich bestimmt genauso gefreut wie die Kunden von Siemens Financial Services GmbH, die demnächst mit ähnlichen Sträußen überrascht werden.

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Die Neuauflage des Trendbarometers im Auftrag des Fachverbandes Ambient Media belegt es: Ambient Media ist heute fest im Media-Mix vieler Agenturen verankert.

Dabei nimmt die Zahl der Ambient Media-Verweiger immer weiter ab. Denn 95 Prozent der Spezialagenturen und 94 Prozent der Spezialvermittler setzen diese Werbeform bereits ein oder planen den Einsatz in diesem Jahr. Mit vier von fünf Agenturen haben 79 Prozent dieses Medien schon im Mix, während 14 Prozent mit Ambient Media dieses Jahr den ersten Versuch starten möchten.

Im Gegensatz zur letzten Erhebung im Dezember 2006 kennen mit 92 Prozent 5 Prozent mehr der Befragten die Gattung Ambient Media. Auch die Vielfalt dieser Medien werde von den Werbetreibenden inzwischen besser wahrgenommen, so Ralph Deuerling, Vorstand Marktforschung im FAM. 2006 waren es hauptsächlich die klassischen Ambient Locations wie die Szenekneipen oder Kinos, so hat diese Werbeform nun auch Einzug in kulturelle Einrichtung (+ 11 Prozentpunkte), auf Golfplätzen (+9 Prozentpunkte) und auch in Bäckereien (+8 Prozentpunkte).

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44 Prozent der deutschen Konsumenten kaufen das ein, was ihnen Freunde und Bekannte empfehlen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Beratungsunternehmens Accenture. 84 Prozent der Befragten interessieren sich demnach auch nicht dafür, ob Prominenten ihnen was empfehlen. Aber trotzdem übt Werbung auf 39 Prozent der Umfrage einen hohen Einfluss auf. Von Product Placement lassen sich aber nur 16 Prozent beeinflussen. Der Accenture-Geschäftsführer Gerhard Hausruckinger betont: “Zufriedene Kunden sind bessere Fürsprecher als Prominente”.

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Verkehrsmittelwerbung wird seit Anfang 2006 offiziell Transport Media genannt. Dieser mobile Werbeträger transportiert die Werbung fast überall dort hin, wo man sie haben will. Das kann vor allem in Gegenden sehr interessant sein, die nur mit wenig Flächen für Großflächenplakate belegt sind. Aber auch in Kombinition mit dieser Form der Außenwerbung kann Transport Media in größeren Städten eine Kampagne erfolgreich nach vorne bringen. Busse, Bahnen und Taxi kommen in die Innenstädte und somit in alle Bereiche, in denen sich viele Menschen aufhalten. Ein weiteres Plus: Sie kommen somit auch dort hin, wo die klassischen Werbeträger kaum vertreten sind.

Eine Studie des Marktforschungsinstitutes Forsa für den Fachverband der Außenwerbung (FAW) belegt, dass die Werbung auch tatsächlich beim Betrachter ankommt. 71 Prozent der Befragten konnten sich an Ganzgestaltungen, 67 Prozent an Teilgestaltungen und 57 Prozent an Innenwerbungen erinnern. Die Seitenwerbung auf Taxen kennen 66 Prozent, die Taxidachwerbung 58 Prozent.

Ein weiterer Vorteil dieser Werbeform sind die Sympathie- und Akzeptanzwerte im Vergleich zu anderen Medien. Laut Marktforschungsinstitut Imas stören sich lediglich 15 Prozent an dieser Form der Werbung. Über TV-Werbung ärgern sich hingegen 68 Prozent der Testpersonen.

Trotz dieser guten Werte eignet sich Transportmittelwerbung aber hauptsächlich für Imagezwecke oder Steigerung des Bekanntheitsgrades. Grund dafür sind die längeren Vorlauf- und Belegungszeiten. Traffic-Boards an Bussen und Bahnen können bereits ab einem Monat gebucht werden. Für kurzfristige Aktionen oder die Bewerbung von Sonderverkäufen ist dieser Zeitraum aber immer noch zu lang. Zudem kommt eine Vorlaufzeit von mindestens vier bis sechs Wochen.

Schneller geht es mit der Taxiwerbung. Geklebte Varianten können mit einer Laufzeit von zwei Wochen gebucht werden, die Dachwerbung der Firma Taxi-AD in Großstädten sogar wochenweise. Nachteil: Es muss dann das ganze Netz gebucht werden. Die Vorlaufzeiten betragen hier ca. drei bis vier Wochen.

Bei der Gestaltung ist zu beachten, dass es sich um bewegte Medien handelt. Daher sollte bei der Konzeption auf starke Farben und Kontraste, sowie klare, einfache Textbotschaften geachtet werden.

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Die DVKS Deutsche Verkäufer Schule hat 1.000 Verkäufer zu ihren 25 wichtigsten Herausforderungen befragt. Herausgekommen sind folgende 10 größten Verkaufsprobleme:


  1. Neue Kunden gewinnen – 45 Prozent

  2. Steigerung der Umsätze mit vorhandenen Kunden – 44 Prozent

  3. Abwehr von Dumpingpreisen der Konkurrenz – 37 Prozent

  4. Überzeugen schwieriger Kunden im Verkaufsgespräch – 36 Prozent

  5. Rückgewinnung abgesprungener Kunden – 34 Prozent

  6. Abwehren zu hoher Rabattforderungen von Kunden – 32 Prozent

  7. Standardeinwände im Verkaufsgespräch überwinden – 30 Prozent

  8. Erfolgreich verkaufen in Druck- und Stresssituationen – 29 Prozent

  9. Abwerben interessanter Konkurrenzkunden – 25 Prozent

  10. Meistern harter Verhandlungen mit Einkäufern – 25 Prozent

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