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Archiv für die Kategorie: Marktforschung

Die Untersuchung “Konsumstimmung 2008” von TNS Infratest und Sevenone Media hat ergeben, dass knapp 70 Prozent der Menschen in Deutschland ihr Konsumniveau halten oder erhöhen wollen. Der Rest plant für 2008 weniger auszugeben.

Aus dieser Befragung ergeben sich drei Konsumgruppen:


  • Gut 12 Prozent der Deutschen können als Konsumsteigerer eingestuft werden.

  • Gut 55 Prozent der Deutschen sind konsumstabil.

  • 31 Prozent der Deutschen gehören der Gruppe der Konsumverhaltenen an.

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Da gehört die Handelsbranchen neben Industrie und Handwerk zu den wichtigsten Wirtschaftsbereichen, macht gut 25 Prozent des Bruttoinlandsproduktes aus, und hat einen schlechten Ruf.

“Die Handelsbranche muss erheblich an ihrem Image bei Käufern arbeiten”, so das Ergebnis einer Exclusivuntersuchung der Facit Marktforschung für Handel. Das Image des deutschen Handels prägt das Bild des “reinen Profit-Maximieres”. Die Verbraucher sehen die deutsche Handeslandschaft mehr als eine Ansammlung von Marktschreiern, die mit ihrer aggressiven Preispolitik um Kunden buhlen. Die Endverbraucher vermissen beratungsorientierte und innovative Handelskonzepte.

Facit-Geschäftsführer Patrick Rudloff äußert sich noch verblüfft dazu, dass von Seiten des Handels aus so wenige strategisch durchdachte Bemühungen zu erkennen sind, an diesem Image was zu ändern. Dabei sind nach seiner Aussage viele Möglichkeiten vorhanden, der Handel macht aber zu wenig daraus.

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Die Neigung der deutschen Verbraucher, sich wieder mehr von der Qualität als vom Preis bei der Kaufentscheidung beeinflussen zu lassen, hat sich stabilisiert. So die Aussage der Nürnberger Marktforschung Plus. „Mit dem Aufschwung ist auch das Qualitätsbewusstsein wieder zurückgekommen. Vor zwei, drei Jahren war das Verhältnis noch umgekehrt,“ weiß Marktforscher Weßner.

Das Institut hat über 1.000 Konsumenten befragt, wie sie den Service der Handelsunternehmen wahrnehmen. 19 führende Handelsunternehmen wurden dafür auf den Prüfstand gestellt. Und heraus kam, dass die Drogerieketten DM und Müller, sowie der Lebensmitteleinzelhändler Edeka die besten Service-Noten der Verbraucher erhielten.

Plus-Chef Konrad Weßner beschreibt das Ergebnis: ” Es wird deutlich, dass die Konsumenten einen feinen Sinn für Serviceleistungen von Händlern besitzen”. Insgesamt schneide der Handel beim Konsumenten in puncto Service ordentlich ab, resümiert Weßner. Die meisten Unternehmen hätten aus der Vergangenheit gelernt. Im Handel gebe es mehr Service-Oasen als Service-Wüsten.

Detaildaten zur dieser Untersuchung gibt es hier: www.plus-navigation.de.

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Also ehrlich: Um das herausfinden zu können, hätte man nur mich fragen müssen:

Frauen lieben Schokolade. Und Eis. Diese Klischee wurde durch einen High-Tech-Versuch der Universität Amsterdam bestätigt. 300 Frauen aus sechs Ländern haben dafür vor laufender Kamera fünf verschiedene Lebensmittelarten verzerrt. Gefilmt wurde dabei der Gesichtausdruck, der dann an der Universität per entwickelter Gesichterkennungssoftware ausgewertet wurde.

Die Schokolade und die Vanille-Eiscreme zauberten ein zufriedenes Lächeln auf das Gesicht der Teilnehmerinnen. Joghurt und Äpfel brachten nicht einmal ein müdes Lächeln zutage.

Interessant an dieser Studie ist für mich weniger das Ergebnis, sondern die entwickelte Software und Technologie, die für die Marketingbranche an Bedeutung gewinnen kann.

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Eine Studie des Marktforschungsinstitutes Ipsos hat ermittelt: Die Stammmarkenverwendung ist eine Altersfrage.

Bei den 1.000 befragten Personen ab 14 Jahren, die vom 28.2. bis 06.03.2007 telefonisch interviewt wurden, zeigten die Teilnehmer ab 30 Jahren eine deutlich größere Markentreue als die Jüngeren.

Die Gesamtergebnisse in Kurzform:


  • 63 Prozent aller Deutschen sind ihrer Zahnpastamarke treu

  • 60 Prozent trinken immer dasselbe Mineralwasser

  • 58 Prozent halten dem Kaffee die Treue

  • 57 Prozent verwenden immer dasselbe Waschmittel

  • 57 Prozent haben ihre Stammmarke beim Haarwaschmittel

  • 55 Prozent bevorzugen eine Marke bei den Körperpflegeprodukten

  • und nur 30 Prozent bleiben ihrer Handymarke treu


Schaut man genauer auf die Altersklassen zeigen sich folgende Ergebnisse:

  1. Nur jeder zweite der unter 30-Jährigen (Young Adults) bleibt seiner Zahnpasta treu, bei den älteren sind es knapp zwei Drittel.

  2. Bei gleicher Verwendungsintensiviität interessieren sich für Margarine, Joghurt und Kosmetika signifikant weniger unter 30-Jährige für eine bestimmte Marke als ältere Befragte.

  3. Bei Mineralwasser sieht das schon ganz anders aus. Hier haben nur 39 Prozent der unter 30-Jährigen eine Stammmarke, die älteren aber bis zu 70 Prozent.

  4. Wasch- und Putzmittel haben bei den Young Adults kaum Chancen auf Markentreue.

  5. Selbst bei Kosmetika hingegen haben die Jüngeren die geringere Markentreue.Hier schwören 42 Prozent auf ihre Lieblingsmarke, im Durchschnitt sind es aber 50 Prozent.

  6. Aber bei Schokolade, Haarpflege und tendenziell Bier greifen eher die unter 30-Jährigen zum gleichen Produkt. 51 Prozent Stammmarkenbekenner können zum Beispiel die Schokoladenprodukte in der Nutzergruppe aufweisen, der Durchschnitt liegt bei 45 Prozent.

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Digitale Großbildflächen sind inzwischen fester Bestandteil der wichtigen Nahverkehrsbahnsteige in den deutschen Großstädten geworden. Eine Studie zur Reichweite und Kontaktleistung (TNS Infratext MediaResearch, Dezember 2006) belegt die Werbewirksamkeit des Mediums, das Fahrgäste aktuell und kompetent informiert.

Für die Studie wurden 1.950 Personen im Alter von 14 bis 75 Jahren per Telefoninterview befragt (Grundgesamtheit: 7,1 Millionen Personen aus der Bevölkerung der Infosreen-Städte).

Ergebnis der Befragung (bezogen auf die Grundgesamtheit):


  • Reichweite 32,2 Prozent mit 12,1 Millionen Kontakten pro Woche

  • Reichweite bei 14-29jährigen: 45,3 Prozent por Woche, Personen in der Ausbildung 46,7 Prozent pro Woche

  • Somit beträgt die Reichweite pro Spot (Werbemittelebene) 20,6 Prozent und mehr als 5,7 Millionen Kontakte pro Woche


Eine weitere Erkenntnis der Studie: Besonders modebewusste Menschen, die mehr als einmal pro Woche einkaufen gehen, werden mit dem Medium Infoscreen erreicht. Überdurchschnittlich viele Infoscreen-Zuschauer sind kulturell interessiert, gehen gerne ins Kino, verreisen viel und haben großes Interesse an Handys, Digitalkameras und MP3-Playern.

www.stroer.de

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