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Archiv für die Kategorie: Public Relations

Wer an Sport-Sponsoring denkt hat oft die Bandenwerbung in großen Fußballstadien im Kopf. Die Beträge dafür sprengen gerne mal eben das Budget von kleinen und mittelständischen Unternehmen.

Aber es geht auch anders – gerade für die KMU. Für den Mittelstand gibt es noch viele Potentiale und dies vor allem im Sport oder im Social Sponsoring.

Ein paar Zahlen vorweg: rund 75 Prozent der umsatzstärksten Unternehmen in Deutschland setzen auf diese Art der Eigenwerbung. Das hat die Studie “Sponsoring Trends” der Agentur Pleon ergeben. Daraus ergibt sich: Sport-Sponsoring ist nach wie vor die am häufigsten eingesetzte Sponsoring-Art. Mehr als 80 Prozent der Unternehmen engagieren sich hier.

Interessant: Die meisten Sponsoring-Aktivitäten entfaltet wirklich der Mittelstand. Das einen diese Aussage erstaunt, kommt wohl daher, dass hier viel regional gearbeitet wird. Regional oder in Nischen tätigen Unternehmen bringt ein gezielter Einsatz des Sponsoring mehr als das Unternehmen der breiten Masse bekannt zu machen. Hier wirkt das Gießkannenprinzip.

Eine Ober- oder Untergrenze gibt es beim Sponsoring nicht. Aber gerade für die kleinen Unternehmen ist es interessant, nicht nur mit Geld zu sponsoren, sondern auch mit Sach- oder Dienstleistungen. Beispiel: Unterstützung von Schulen und Kindergärten, sozialen Einrichtungen, Kunst- oder Musikveranstaltungen, etc. Warum anstatt einen Scheck auszustellen nicht lieber den Pinsel schwingen und den Clubraum des Jugendzentrums verschönern?
Wichtig ist vor jeder Sponsoring-Maßnahme die Zielanaylse: Was will der Unternehmer mit dem Sponsoring erwirken, z. B.:


  • Die Bekanntheit der Firma steigern?

  • Goodwill oder Image aufbauen

  • Kontakte knüpfen

  • Einzelne Produkte profilieren?


Bei allen Aktivitäten ist auch Fingerspitzengefühl gefragt: Entscheidend ist, dass sich beide Parteien auf Augenhöhe stehen, als gleichberichtigter Partner. Sponsoring ist ein Geschäft auf Gegenseitigkeit. Aber dies funktioniert nur, wenn zwischen der Wohltat für den Empfänger und Nutzen für den Sponsor die Balance gehalten wird.
Und wichtig ist auch, dass man sich gerade im Sportsponsoring den Konsequenzen bewusst ist: Was passiert, wenn der Verein absteigt, der Sportler ein Fehlverhalten an den Tag bringt oder sich durch Verletzung aus dem Sport zurückziehen muss? Mit einem “schnellen Verabschieden” als Sponsor können eventuell mehr negative Imageeffekte eintreten als bei einem “bei der Stange bleiben”.

Wichtig ist auch, dass die Sponsoring-Aktivitäten zum Unternehmen passen. Nicht immer lassen sich die Vorlieben des Geschäftsführes mit den Sponsoringaktivitäten vereinen. Eine  Brennerei, die ein Jugendmannschaft fördert, wirkt sicherlich sonderbar.

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Nicht dabei gewesen und trotzdem gut informiert? Wie kann das gehen?

Da möchte man gerne eine Messe oder ein Event besuchen und es kommt ein wichtiger Termin dazwischen. Ist man nun dazu verdammt, die wichtigen News erst viele Tage später aus Fachzeitschriften zu bekommen?

Nein, nicht wenn ein Live-Blog angeboten wird.

Ein Live-Blog ist an einen Termin gebundener Spezial-Blog, der von den Organisatoren und versierten Kommunikationsagenturen betreut wird. Einsatz finden solche Blogs vor allem auf Messen, Tagungen, Kongressen, Konferenzen, Tagungen und Events.

Der Grundsatz eines Live-Blogs ist die schnelle Information. Vor, während und kurz nach der Veranstaltung werden in kurzen, regelmäßigen Abständen Beiträge veröffentlicht. Minutenaktuell können Zusammenfassungen aus den Vorträgen, aus Diskussionen, aus Vorstellungen und alle weiteren News veröffentlicht werden. Dies geschieht in Form von Text-, Audio- und Videobeiträgen. Aktuelle Fotos runden den Live-Blog ab.

Interviews mit Organisatoren, Referenten, Podiumsteilnehmern und nicht zuletzt den Besuchern des Events geben dem Daheim-Gebliebenen die Möglichkeit, auch „backstage“ live dabei zu sein.

Zwei Beispiele aus der Praxis:

Live von der Mini Challenge in Salzburg berichteten Gabe B. von xolo.tv und Alexander Köllner von ifranz.tv auf www.vlogbymini.de.
Mit aktuellen Berichten rund um das Rennen, die Fahrer, und vor allem das Erlebnis der Schnelligkeit informierten sie die Welt genauso schnell wie die Minis fuhren.

Die Apple Expo in Paris, die Photokina in Köln. Burkhard Rosskothen von einfallsreich.tv, Chris Hieber von ipodfun und Alexander Köllner von ifranz.tv berichteten live über das Messegeschehen.

Zu sehen auf www.messevlog.de

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Die Studie “PR-Trendmonitor” bringt es an den Tag: Fast die Hälfte der Fach- und Führungskräfte aus PR-Agenturen und Pressestellen ist mit dem Erfolgt ihrer Radio-PR unzufrieden. 41 Prozent sehen ihre Erwartungen nur zum Teil erfüllt.

Für diese Untersuchung wurden 2.251 Fach- und Führungskräfte aus PR-Agenturen und Pressestellen befragt. Wie die Befragung zeigt, ist das Radio grundsätzlich ein beliebtes PR-Instrument. Grund dafür ist die Möglichkeit, mit Radio eine enorme Anzahl von Hörern zeitnahe mit emotionalen Botschaften zu erreichen. 57 Prozent der Pressestellen und 65 Prozent der Agenturen betonen, dass Radiosender beziehungsweise Radioredakteure eine Zielgruppe für sie darstellen.

Aber dennoch sind 46 Prozent der Befragten mit dem Erfolg ihrer PR-Maßnahmen im Radio unzufrieden. Die andere Hälfte der Agenturen glaubt nicht, mittels Radio die Zielgruppe ihrer Kunden zu erreichen. Sie bemängeln auch die aufwendigen Produktionen und hohe Kosten.

52 Prozent der Pressestellen und 45 Prozent der Agenturen, die das Radio für ihre PR-Maßnahmen nutzen, bieten ihre Beiträge vor allem in Form von Interviews an. Auf der Hitliste der Agenturen stehen fertige Beiträge, gefolgt von O-Tönen. Die Unternehmen gewichten anders: Bei ihnen sind O-Töne beliebter als fertig produzierte Beiträge. Auch bei der Themenwahl gibt es leichte Unterschiede. Während Pressestellen mit einer kleinen Mehrheit Servicethemen bevorzugen, wechseln sich bei Agenturen Produktinformationen mit Servicethemen ab.

(www.faktenkontor.de)

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So ein Jahr ist schnell um. Und jeder kälter und dunkler die Tage werden, desto mehr fällt auf, dass man sich ja wieder mit der Weihnachtspost und auch den kleinen Aufmerksamkeiten zu diesem Fest beschäftigen sollte.

“Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft”, dies ist das Motto vieler Unternehmen zur Weihnachtszeit. Die Kataloge der Werbemittelhersteller ist voll mit tollen, bunten und teilweise schrägen Ideen. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Aber: Präsente erzielen nur Wirkung, wenn sie in die Marketingstrategie integriert sind. Der Bezug zum Unternehmen, zur Branche und zu anderen Werbekampagnen des Unternehmens ist bei der Auswahl der Präsente besonders wichtig. Und vor der Auswahl ist eine Frage besonders wichtig: Was soll mit dem Geschenk erreicht werden?

Eine Antwort für viele Unternehmen darauf ist sicherlich der Wunsch, sich weiter ins Gedächtnis zu rufen und dem Kunden vor den Augen zu bleiben. Werbeartikel, die bei der täglichen Arbeit genutzt werden, wirken besonders lange. Generell gilt: Je höher der Zusatznutzen aus Sicht des Empfängers, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, länger präsent zu bleiben. Daher ist auch die Qualität der Werbemittel sehr entscheidend: Billiges, was schnell kaputt geht erweckt bei dem Kunden einen negativen Eindruck.

Dieses Jahr ist wieder elektronisches Zubehör für den Rechner sehr beliebt. Kalender erfüllen auch die Anforderung lange präsent zu bleiben – auch wenn wir dies vielleicht als langweilig ansehen. Desweiteren sind dieses Jahr besonders gefragt: Alles rund um das Thema Kaffee, also Kaffeebohnen, Espressotassen und Kaffeesets. Klassiker wie Wein und Kekse kommen wohl nie aus der Mode.

Und ganz hipp: Prosecco in Dosen. Kunden honorieren kreative Ideen, mit denen die Werbebotschaft übermittelt wird. Aber nicht vergessen: Auch die Weihnachtspräsente müssen sich in die gesamte Kommunikationsstrategie des Unternehmens einbinden.

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Bei der PR-Arbeit in Deutschland wird rund 20 Prozent des Budgets zum Fenster rausgeworfen. Das ist das Ergebnis der Studie „PR Trendmonitor“ von news aktuell und der Hamburger PR-Agentur Faktenkontor. An der Befragung im Juli und August 2006 haben 2.251 Fach- und Führungskräfte aus PR-Agenturen und Pressestellen teilgenommen.

Grund dafür sind oft historische Altlasten, Sonderwünsche der Geschäftsführung und interne Unternehmenspolitik. 58 Prozent der Pressestellen und 45 Prozent der Agenturen sehen Effizienzmängel bei der Verwendung des Budgets.

Im Detail hat die Studie ergeben:
55,2 Prozent der Unternehmen müssen mit den Budgets politischen Anforderungen aus den eigenen Reihen gerecht werden. Die Sonderwünsche der Geschäftsführung führen 53,8 Prozent der Unternehmen zu unnötigen Ausgaben.
Bei den Agenturen sieht das nicht das nicht anders aus: Hier sind es sogar 64 Prozent, die sich von hausinternen politischen Anforderungen zu Mehrausgaben verleiten lassen (müssen).

Jede dritte Pressestelle und Agentur glaubt, dass im Schnitt rund 20 Prozent des Budgets effizienter eingesetzt werden könnten. Der Handel und das produzierende Gewerbe schneidet dabei etwas besser ab als die Dienstleistungsbranche.

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Was haben wir alle drüber diskutiert, mit vielen verschiedenen Meinungen. Anfang 2006 sorgte die Kampagne “Du bist Deutschland” für viel Gesprächsstoff.

Viel Gesprächsstoff heißt auch Kommunikation und genau so einen Preis haben die Bertelsmann AG und die Kommunikationsagentur fischerAppelt für diese Arbeit gewonnen. Am 7. September 2006 wurde ihnen der Deutsche PR-Preis 2006 verliehen.

Der Preis der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) gilt als höchste Auszeichnung im deutschsprachigen Raum und zeichnet exzellent geplante und umgesetzte PR-Konzepte aus. “Wir sind stolz, mit ‘Du bist Deutschland’ das Land ein kleines Stück bewegt und eine neue Aufbruchsstimmung angestoßenzu haben”, freut sich Kommunikationschefin Jasmine Borhan. “Der Preisgebührt allen beteiligten 25 Medienhäusern, die durch ihren einzigartigen Schulterschluss dazu beigetragen haben, dass die Kampagne so erfolgreich wurde.”

Der Deutsche PR-Preis wurde in diesem Jahr in insgesamt 14 Kategorien verliehen. Die Gala wurde von rund 500 PR-Spezialisten und Spitzenvertretern aus Wirtschaft und Verbänden verfolgt. Dieses Jahr gab es eine Rekordbeteiligung: 278 eingereichte Kampagnen.

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