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Archiv für die Kategorie: Public Relations

Nach neun Monaten bekommt der Marktführer audible. de Konkurrenz. Zur Frankfurter Buchmesse im Oktober soll Claudio.de das Licht der Welt erblicken, so die W&V.
Der Focus Magazin Verlag ist mit 50,2 %, Tomorrow Focus mit 15 % und der Hörverlag mit 10 % beteiligt an Claudio Medien beteiligt.

Der neue Geschäftsführer Karl-Richard Ebele erklärt: “Claudio wird ein sehr komfortables Portal mit vielen redaktionellen Begleitmaterialien”. Bereits drei feste und ein Dutzend freie Journalisten sind verpflichtet. Redaktionelle Kooperationen mit Magazinen des Hauses Burda sind geplant. Doch nicht nur Burda-intern soll es Kooperationen geben, sondern auch mit überraschenden weiteren Partner, so Eberle.

Interessant ist, dass das Portal das sogenannte Wasserzeichen des Fraunhofer-Instituts einsetzen will. Wenn Dateien illegal getauscht werden, kann zurückverfolgt werden, welcher User die Audioinhalte weitergegeben hat.

Der Markt für das Hörbuchgeschäft hat noch entschiedene Wachstumsraten aufzuweisen: Un 14 Prozent ist der Umsatz gestiegen, auf knapp 70. Mio. Euro. Audible.de verkündet für das zweite Quartal 20.000 Neukunden und 300 Prozent Umsatzplus.

Der Audible Marketingchef sind der neue Konkurrenz gelassen und gut gerüstet entgegen - mit 40 Vertragspartnern und als exklusiver Partner von Apple I-Tunes.

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In den letzten Tagen ging wieder ein Thema durch die Fachpresse: “Kundenmagazine”.

Anscheinend entdecken nun nach den großen Unternehmen auch kleinere Betriebe den Vorteil dieser professionellen Kundenkommunikation. Das zeigt auch die neue Zahl der Einreichungen beim BCP - Best of Corporate Publishing. Im letzten Jahr wurden 515 Kundenmagazine eingereicht, dieses Jahr sind es schon 537 Stück.

Für den Mittelstand heisst es hier aber noch an der Qualität arbeiten. Teilweise sind es doch recht peinliche Blättchen, die den Kunden ins Haus flattern. Und das nicht nur vom Aufbau, sondern auch vom Inhalt. Selbstbeweihräucherung und die völlige Nichtbeachtung der eigentlichen Kundenbedürfnisse sind hier die häufigsten Fehler. Viele der Kundenmagazine sind einfach nicht innovativ genug oder arbeiten mit völlig falschen Konzepten - so Jens de Buhr, Geschäftsleiter des Hamburger CP Dienstleisters JDB. Und ein weiteres Manko: Kundenmagazine sollten professionell aufgebaut sein. In Eigenregie kann Corporate Publishing in die Hose gehen. Reine Inhouse-Lösungen rechnen sich nicht, sie binden die Mitarbeiter zu sehr und diese sind auch oft damit überfordert. Wer also schon in diese Art der Kommunikation investieren will, sollte nicht am falschen Ende sparen. Wer rechnen muss, der sollte lieber am Umfang als an der Qualität sparen: gedruckte Newsletter oder auch Online-Newsletter sind da eine gute Alternative, um Präsenz und Kompetenz zu zeigen. In der CP-Branche gelten Preise pro Seite zwischen 500 und 1500 Euro als normal, dazu kommen dann noch die Kosten für den Druck.
Wer sich über Text- und Bildhonorare informieren möchten, dem steht unter www.mediafon.net eine umfangreiche Datenbank zur Verfügung. Manche Angaben sind allerdings etwas mit Vorsicht zu genießen, wenn man mal genauer reinschaut. Aber eine grobe Info ist es sicherlich.

Was kann sonst noch davon abhalten, seine Kunden ständig über neue Entwicklungen im Unternehmen zu informieren? Anscheinend glauben viele Marketingverantwortliche nicht, dass sie genügend Stoff für regelmäßige Berichte haben. Aber dabei gibt es doch so viele kleine positiven Veränderungen, die nach außen getragen werden können. Aber auch hier ist der Grundsatz der Wahrheit zu beachten -> Halbwahrheiten und Übertreibungen können genau das Gegenteil bewirken. Und wenn das Material mal nicht ausreicht, kann es auch mit Produktangeboten gefüllt werden.
Einige Unternehmen verstehen ihr Kundenmagazin aber nicht nur als unternehmenbezogene Info. Hier werden auch Branchennews eingebunden, so dass aus dem Kundenmagazin eine Fachzeitschrift wird.

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Leider wird gerade im Mittelstand die PR-Arbeit unterschätzt und vernachlässigt. Dabei wird dies wichtiger denn je. Die Offenheit, Transparenz und Glaubwürdigkeit helfen nicht nur bei der Image-Bildung; diese Punkte werden heutzutage regelrecht zu Überlebungsfaktoren.

Der geschickte Umgang mit dem Medien hat immer mehr an Bedeutung gewonnen. Zunehmende Vergleichbarkeit der Produkte und Dienstleistungen zwingen die Unternehmen dazu, sich von der Konkurrenz abzuheben. Oft entscheidet gar nicht das Produkt selbst über den Kauf, sondern das Image des Unternehmens am Markt.
Viele Mittelständler aber denken von ihrem eigenen Betrieb: “Über uns gibt es nichts spannendes zu berichten”. Ist man so wenig von der eigenen Leistung überzeugt, von den eigenen Qualitäten?. Eigentlich ist es eher die Aussage, dass die Chefs die Zeichen der Zeit nicht erkannt haben, oder sich lieber verstecken.

Mit einer guten PR kann man gezielt daran arbeiten, das Unternehmen in die Wahrnehmung der Konsumenten zu bringen. Dabei muss man aber den Unterschied zur Werbung beachten: Hier geht es nicht um die Vermarktung eines Produktes, sondern um die Imagebildung bei den Verbrauchern. Es soll der Bekanntheitsgrad der Firma oder des Produktes erhöht werden, Akzeptanz hergestellt werden, Kundenbindung verstärken und auch die Mitarbeiter mehr motitivieren.
Gerade im Moment ist die Chance, “gehört” zu werden, größer den je. Die vielen negativen Meldung der Wirtschaftspresse schreien gerade nach positiven Meldungen, nach neuen Entwicklungen, nach guten Umsatzzahlen oder neuen Produktideen. Müssen es immer die Großen sein, die dies veröffentlichen? Warum nicht auch mal eine Pressemeldung des kleinen Fachhandels am Ort, dass man mit dem Ergebnis des vergangenen Jahres zufrieden ist und man aufgrund der Umsatzentwicklung einen neuen Mitarbeiter einstellen kann?
Gegensätzlich dazu helfen auch Pressemitteilungen in wirtschaftlichen schlechten Zeiten, das Unternehmen in Erinnerung zu bringen. Um weitere Umsatzrückgänge zu vermeiden, sollte in schlechten Zeiten antizyklisch vorgegangen und viel mehr Mühe und Geld in die PR-Arbeit gesteckt werden.

Leider kommt aber noch ein Punkt dazu. Viele kleine und mittelständische Unternehmen haben keine eigene PR-Abteilung oder PR-Verantwortliche. PR ist oft Chefsache - aber gerade diese haben recht selten eine Naturbegabung zur Öffentlichkeitsarbeit. So kann aus dem Schritt, an die Öffentlichkeit zu gehen, auch schnell ein Schuss nach hinten werden: Eine schlechte PR ist schlimmer als gar keine PR.

Dazu hier noch mal ein paar Tipps für eine effiziente PR:
1. Jede Chance für Gespräche mit Journalisten für Interviews nutzen.

2. Presseinformationen müssen echte News für die Zielgruppe des Mediums enthalten. Keine bekannten Fakten aufwärmen. Lebendige, anschauliche Fotos sind Türöffner zu den Redaktionen.

3. Presseinformationen stets mit den Augen des Journalisten schreiben. Professionelle Texte erleichtern der Presse die Arbeit, die Chancen auf Abdruck steigen.

4. Journalistenkontakte aktiv und kontinuierlich pflegen, Medien-Networking betreiben.

5. Die Medien auch in der Krise aktiv und offen informieren. Sonst haben plötzlich andere das Heft des Handelns in der Hand.

Und hier Beispiele für die größten Fehler in der PR

1. Anzeigen mit redaktionellen Berichten in Tageszeitungen, Wirtschaftspresse, Hörfunk und TV zu koppeln (Journalisten wollen unabhängig bleiben).

2. Die Story eines Journalisten vor Veröffentlichung sehen zu wollen (Interviews sind die Ausnahme).

3. Nicht genehme Journalisten vom Informationsfluss auszuschließen (gefährlicher Bumerangeffekt).

4. Durch platte Werbebotschaften die Medien zu verschrecken (Werbung gehört in die Anzeigenabteilung).

5. Die Wahrheit zu verschweigen und sich dabei erwischen zu lassen. (Im Zweifel kommen die Fakten doch ans Licht.)

(Quelle: acqusia.de)

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Fortsetzung zu Teil 1

Und wie entwickelt man ein PR-Konzept, was gehört alles zu einer Detailplanung?

Kurz gesagt gibt es fünf Phasen:

  1. Situationsanalyse
  2. Problemstellung
  3. Planung
  4. Durchführung
  5. Erfolgskontrolle

Punkt 1 = Situationsanalyse

Die Grundlage einer jeden PR-Tätigkeit ist die gründliche Analyse des Ist-Zustandes. Das Unternehmen muss bereit sein, sich mit sich selbst und seiner Unternehmensidentität auseinander zu setzen.

Hauptfrage ist hier: Wer sind wir und wie sind wir zu dem geworden?

Die Informationen dazu kommen aus:

  • der Marktanalyse –> Ermittlung der Stellung des Unternehmens auf dem Markt und gegenüber der Konkurrenz
  • der Umfeldanalyse -> Ermittlung des Umfeldes des Unternehmens und der Produkte (gesetzliche Bestimmungen, Standortbedingungen, etc.)
  • der Meinungsanalyse -> intern (Mitarbeiterbefragung) und extern (Imageanalyse)

Als Ergebnis aus der Situationsanalyse wird dann das Image – also das Bild, dass die Öffentlichkeit vom Unternehmen hat – mit dem Corporate Identity – dem Bild, das sich das Unternehmen selbst gibt – verglichen. Stimmt dies überein, besteht kein Handlungsbedarf. Gibt es aber Diskrepanzen, ist der nächste Schritt die Problemstellung.

Punkt 2 = Problemstellung

Die Situationsanalyse zeigt die Probleme auf, die mit dem PR-Konzept gelöst werden sollen. Aus den Ergebnissen müssen die Probleme klar formuliert werden. Sie bilden die Grundlage der Planung der PR-Aktivitäten.

Punkt 3 = Planung

Der erste Schritt innerhalb der Planung ist die Festlegung von Zielen. Aus der Situationsanalyse heraus werden

  • langfristige
  • mittelfristige
  • kurzfristige

Ziele definiert.

Der zweite Schritt die die Zielgruppenbestimmung. Wer ist die Zielgruppe des Unternehmens, an wen sollen sich die PR-Maßnahmen richten.

Danach folgt als dritter Schritt die Formulierung der Corporate Identity. Die CI bildet sich aus:

  • Erscheinungsbild = Corporate Design
  • Kommunikation = Corporate Communications
  • Verhalten = Corporate Behavior

Als vierter Schritt werden die PR-Mittel festgelegt. Hier kann gewählt werden aus:

  • internen Mittel, die sich an das Unternehmens selbst wenden (wie Hauszeitung, Betriebsmitteilungen, etc)
  • externen Mittel, die sich an die gesamte Öffentlichkeit werden
  • Veranstaltungen
  • gesprochene, visuelle und audiovisuelle Mittel

Danach folgt in Step fünf die Budgetplanung. Eine klare Finanzplanung sichert die Durchführung der geplanten PR-Maßnahmen. In der Praxis werden die PR-Kosten oft mit dem Werbe-Etat abgedeckt. Durch die Vermischung der Zuständigkeit und Verantwortungen der einzelnen Bereiche ist aber eine getrennte Abrechnung sinnvoller.

Zuletzt erfolgt als Schritt sechs die Terminplanung. Nur durch eine genaue Festlegung der Maßnahmen werden die PR-Aktivitäten konkret. Ganz wichtig ist aber hier eine Abstimmung und Koordination mit allen Beteiligten.

Punkt 4 = Durchführung

Ist die Planung abgeschlossen, beginnt die Durchführung der Maßnahmen. Hier muss die Entscheidung getroffen werden, ob die Realisierung durch die interne PR-Abteilung oder durch eine externe Agentur erfolgen soll.

Punkt 5 = Erfolgskontrolle

Die Erfolgskontrolle ist sehr wichtig und kann Anregungen für die Gestaltung zukünftiger Konzepte geben.

Maßnahmen zur Kontrolle sind zum Beispiel:

  • Erstellungen von Pressespiegeln oder Presseausschnittdienst
  • Mitarbeiterbefragung
  • Meinungsumfrage bei Handelspartnern
  • Reaktion des Marktes, der Konkurrenz
  • Beobachtungen des Verhaltens der Handelspartnern
  • Untersuchungen durch ein Meinungsforschungsinstitut
  • Personalbefragungen
  • Statistiken
  • Rücklaufquoten von Coupons, etc.
  • Informationen der Außendienstmitarbeiter
  • Beurteilung der Kreditgeber
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Public Relations sind das Verhalten und die Gesamtheit der bewussten, geplanten und dauernden Bemühungen, in der Öffentlichkeit Verständnis und Vertrauen aufzubauen und zu fördern.
Und dies gilt nicht nur für die „Großen“. Auch eine „One-Man-Show“ sollte bedenken, dass ein großer Bekanntheitsgrad mit entsprechendem Image einen gewissen Grundumsatz bildet, der die Existenz retten kann. Eine gute PR bilden den Nährboden für jede Unternehmenstätigkeit. Sie schafft Bekanntheit, Akzeptanz und Vertrauen.

Ein Unternehmen steht nicht nur seinen Kunden gegenüber. Im Umfeld des Unternehmens gibt es diverse Zielgruppen, auf die die Öffentlichkeitsarbeit zugeschnitten werden muss, z. B.

  • die Medien – Printmedien, elektronische Medien, Nachrichtenagenturen
  • die Behörden – Gemeinde, Justizbehörden, parlamentarische Kommissionen, etc.
  • die Ausbildungsstätten – Hochschulen/Unis, Berufsschulen, etc.
  • die Interessengruppen – Gewerkschaften, Konsumentenorganisationen, etc.
  • die interne Zielgruppe – Mitarbeiter, Unternehmensleitung, Direktoren, etc.
  • die Handelspartner – Kunden und Lieferanten
  • die Konkurrenz
  • die Finanzpartner
  • die öffentliche Meinung – Vereine und Verbände, Organisationen, Kirchen, Künstler, etc.

Mit Public Relations will ein Unternehmen die Öffentlichkeit:

  • über sich, seine Produkte, seine Produktionsverfahren, seine Probleme, usw. informieren
  • Beziehungen herstellen
  • Anerkennung für bestimmte Maßnahmen finden

Ziele der Public Relations:

  • Vertrauen gewinnen und festlegen
  • um Verständnis werben
  • das Image pflegen und verbessern

Grundsätzlich ist Öffentlichkeitsarbeit ein langfristiges und dauerhaftes angelegtes Instrument. Einmal im Jahr eine Pressemeldung raus zu geben bringt genauso wenig wie am laufenden Band Pressemitteilungen zu produzieren. Aber vor allem ist eins wichtig bei guter PR: Die Wahrheit, die Ehrlichkeit. Übertreibungen bei den Aussagen zur Fähigkeit des Unternehmens, bei den Leistungen oder Alleinstellungsmerkmalen erkennen die Kunden und andere Zielgruppen sofort. Entpuppt sich das vom Unternehmen gezeichnete Bild als krasses Gegenteil zur der Realität, strafen die Kunden schnell mit Abwendung.

Somit muss jede Art von Unternehmenskommunikation folgende Grundsätze entahlten:

  • Wahrheit
  • Offenheit
  • Informationsbereitschaft
  • Informativität
  • Sachlichkeit
  • Klarheit
  • Übereinstimmung von Wort und Tat

Früher war der Leitsatz der PR: „Tue Gutes und rede darüber“. Die Public Relations soll mehr leisten, sie sollte ein ständiger Dialog mit den Zielgruppen sein. Daraus haben sich zwei Hauptkomponenten entwickelt.

Dies ist zum einen das öffentlichkeitswirksame Verhalten: Wie müssen wir uns verhalten, damit wir als Unternehmen Erfolg haben.

Die zweite Komponente ist die Information: Wie informieren wir unsere Zielgruppen.

Und wie sage ich es? Wie gebe ich die Informationen weiter? Folgende Kriterien sollte eine Pressemitteilung erfüllen, damit sie bei den Medien Beachtung findet:

  • Die Information muss interessant und vor allem aktuell sein.
  • Die Information muss sachlich richtig und vollständig sein (was, wann, wer, wo, wie, warum?)
  • Die Information muss klar und deutlich sein.
  • Die Information sollte benutzerfreundlich sein (zielgruppengerecht).
  • Die Information sollte nicht formlos abgeschickt werden (Ansprechpartner!).

Entwicklung eines PR-Konzeptes: Folgt

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