Radio und Podcasts – Konkurrenz oder gegenseitige Ergänzung
Geschrieben von: Renate in Marketing allgemein, Web 2.0 | wong it!Seit des Podcasts gibt, steht die Frage im Raum, ob diese dem Radio den Rang ablaufen können. Der derzeitige Bekanntheitsgrad des Mediums läßt der Beantwortung der Frage noch mehr Zeit. Auch auf den Podcastkongress in Köln im Januar diesen Jahres wurde diese Thema heiß diskutiert.
In der aktuellen WuV wird darüber berichtet, dass die neuen Medien die Nutzungsdauer des Radios keineswegs kannibalisieren müssen. Podcasts und MP3 werden als natürlicher Begleiter des Radios aufgezeigt. Podcasts können eine sinnvolle Ergänzung zum Radio darstellen. Mit dem Zusatzangebot des Podcasts können laut Ester Raff, ARD Werbung Sales & Services, neue Zielgruppen und neue Angebote unterstützt werden. Wilfried Sorge, Radio Marketing Service, sieht das Medium als Instrument der Hörerbindung und Stärkung der Marken. Junge, technikaffinine Zielgruppen können mit Podcasts emotionaler angesprochen werden. Diese Angebote sind die maßgeschneiderten Ergänzung zur Grundversorgung mit Information und Unterhaltung im Programm, so Sorge weiter. Durch die Spezialisierung der Inhalte können Nischenzielgruppen besonders gut erreicht werden. Für Sorge ist dies ein echter Mehrwert für die Hörer, der noch dazu trendy ist und das moderne Image der Jugendsender verstärkt.
Bleibt nur zu hoffen, dass die großen Radiosender das Medium Podcast nicht nur für eine Zweitverwertung ihrer Beiträge nutzen. Gut, damit könnte man dann die Rundfunkgebühren für Computer rechtfertigen. Aber der Gedanke der Erfinder und Pioniere war sicher ein ganz anderer: Echter Mehrwert, zielgerichtete Informationen für Nischen, weiterführende Beiträge die in den klassischen Medien nicht erscheinen.
















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